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Wettbewerb: busplaner vergibt zum dritten Mal den "Internationalen busplaner Nachhaltigkeitspreis"


Drei von fünf Busunternehmen setzen heute bereits auf umweltschonende Konzepte. busplaner greift den Megatrend auf und vergibt im laufenden Jahr zum dritten Mal den „Internationalen busplaner Nachhaltigkeitspreis“ für Hersteller, Destinationen, Attraktionen sowie Veranstalter. Zwei Sonderpreise gehen an Busunternehmen.

Immer mehr mittelständische Busunternehmen in Deutschland greifen auf umweltschonende Unternehmenskonzepte zurück. Das geht aus dem Konjunkturbarometer hervor, welches der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) e. V. zur Reisemesse ITB Berlin 2016 veröffentlicht hat. Rund 62 Prozent der Betriebe – neun Prozent mehr als im Vorjahr – setzen demnach auf Nachhaltigkeit. Und rund 18 Prozent der Firmen bieten ihren Kunden die Möglichkeit einer klimaneutralen Busreise an.

Die Idee dahinter: Durch eine freiwillige Abgabe können Urlauber die durch ihre Reise verursachten negativen Auswirkungen auf die Umwelt kompensieren. Mit den Spenden werden Organisationen bei der Umsetzung klimafördernder Projekte unterstützt. Die Nachfrage für solche Angebote wächst: Dass nachhaltiges Reisen in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, bestätigt eine aktuelle Studie der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e. V. (FUR), Kiel. Jährlich führen die Forscher für das Bundesumweltministerium eine Meinungsumfrage zum Thema Urlaub und Nachhaltigkeit durch. 

Ökologisch, wirtschaftlich & sozial
Demnach würden 20 Millionen Deutsche beim Reisen gerne auf die Umwelt achten, 43 Prozent der Befragten vermissen aber Informationen zum Thema bei der Urlaubsplanung. Das Trendthema Nachhaltigkeit stand daher auch im Fokus der ITB Berlin: Neben dem „ITB CSR Day“ auf dem ITB Berlin Kongress und der Verleihung der „National Geographic World Legacy Awards“ fanden in Halle 4.1 der Reisemesse zahlreiche Veranstaltungen zu nachhaltigem Tourismus statt. Dort war auch das Hamburger Forum Anders Reisen e. V. mit einem Stand vertreten. Die in dem Verband zusammengeschlossenen kleinen und mittelständischen Reiseveranstalter streben einen Tourismus an, der langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht ist. Dazu haben sich die Mitglieder in einem umfangreichen Kriterienkatalog verpflichtet, dessen Einhaltung permanent durch einen CSR-Prozess („Corporate Social Responsibility“) überprüft wird. Der Verband unterstützt seine Mitglieder dabei durch Grundlagenarbeit, die Koordination und Bündelung der Kommunikation sowie die Vermarktung der Reiseprodukte. Was 1998 mit zwölf Reiseveranstaltern begann, zählt heute 141 Mitglieder (Stand: Mai 2015), die 2014 mit rund 108.606 Kunden einen Umsatz von etwa 207 Millionen Euro machten.

ÖPNV weiter als Reiseindustrie
Zwar bescheinigen Experten nachhaltigen Urlaubsangeboten großes Potenzial, bemängeln aber gleichzeitig noch einen deutlichen Nachholbedarf beim Thema Nachhaltigkeit in der globalen Reiseindustrie.
Anders sieht es im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aus. Der Vertrag der UN-Klimakonferenz in Paris (COP 21), der Mitte Dezember von 195 Staaten beschlossen wurde, habe ihn weltweit deutlich gestärkt, kommentierten der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen e.V. (VDV), Berlin, und der Internationale Verband für öffentliches Verkehrswesen (UITP) mit Sitz in Brüssel die Einigung.
Um die ambitionierten Ziele des Pariser Vertrags bis zum Jahr 2020 zu erreichen, müsse die Verkehrspolitik in den kommenden Jahren das Bus- und Bahnangebot im kommunalen Verkehr ausbauen. „Ein leistungsstarkes Nahverkehrsangebot entlastet gerade in Großstädten und Ballungsräumen die Umwelt nachhaltig. In vielen Großstädten erbringen wir schon heute bis zu 80 Prozent unserer Leistung rein elektrisch. Und selbst ein nur durchschnittlich besetzter Linienbus ist pro Fahrgast deutlich emissionsärmer als jeder Pkw“, betont VDV-Präsident Jürgen Fenske.

Doch nicht nur die Politik, auch die Unternehmen können in vielfältiger Art und Weise auf ihre Klimabilanz einwirken, etwa mit der Einführung eines Flottenmanagementsystems, das Busfahrern eine kraftstoffsparende Fahrweise offenbart, oder mit der Nutzung Alternativer Antriebe. Unternehmen aus der Omnibus- und Touristikbranche sowie Attraktionen und Destinationen, die bereits nachweislich nachhaltig handeln, aber auch Hersteller und Anbieter von ökologisch-, ökonomisch- und sozialverträglichen Bussen, Komponenten und Zubehör können sich bis Mitte Juli 2016 um den „Internationalen busplaner Nachhaltigkeitspreis 2017“ (IBNP) bewerben, den busplaner in diesem Jahr zum dritten Mal vergibt. Geplant sind auch zwei Sonderpreise für Busunternehmen für das Reise- und das ÖPNV-Segment.

 

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