Autonomer Karsan E-Atak in Stavanger unterwegs

Martina Weyh

Die norwegische Stadt mit den drittmeisten Einwohnern setzt beim Personennahverkehr auch auf selbstfahrende Stromer. Der autonome E-Atak bewältigt verkehrstypische Situationen, indem er alle Verkehrszeichen erkennt, wenn er die Linien im Stadtverkehr fährt. Die hochmodernen Sensoren erfassen kontinuierlich alles, was in der Umgebung passiert. Motorräder oder Fußgänger in toten Winkeln sind für den autonomen Karsan-Stromer sichtbar, sodass nach Angaben des Herstellers maximale Sicherheit gewährleistet wird. Ausgestattet ist der autonome E-Atak mit:

  • LiDAR – für die Erkennung von Fahrrädern, lebenden oder nicht lebenden Objekten, die Bestimmung des Standorts mit Kartenbereich sowie die Umgebungserkennung.
  • RGB und Wärmebildkameras – die Objekterkennung, Farberkennung, Objektklassifizierung und Fahrspurerkennung durchführen.
  • IMU –  wird zur Beschleunigung, Drehzahlberechnung und für Positionsinformationen eingesetzt. GNSS (Global Navigation Satellite System) – dient der Erkennung der Koordinaten des Busses während der Navigation.
  • Radar – einer der Hauptsensoren, der eine wichtige Rolle bei Notbremsungen, dynamischer Geschwindigkeitsregelung und geschwindigkeitsbasierter Fahrzeugverfolgung spielt, indem er die Entfernung zwischen Objekten misst
  • Ultraschallsensor – unterstützen die Erkennung von Objekten im Nahbereich und spielen eine entscheidende Rolle in Fahrszenarien mit niedriger Geschwindigkeit

Der knapp über 8 m lange selbstfahrende E-Atak ist mit leistungsfähigen BMW Li-Ionen-Batterien ausgestattet – die Reichweite wird von Karsan mit bis zu 300 km angegeben.

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