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Bus statt Schiene

Unternehmer fordern: Bus im ÖPNV oberste Priorität einräumen
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Redaktion (allg.)
Vor dem Hintergrund der gekürzten Regionalisierungsmittel durch den Bund, fordert der Verband der Omnibusunternehmer des Landes Brandenburg (VDOB) das Land auf, seine Verkehrspolitik zu überprüfen. Es gelte nun, alle Strecken des Schienenpersonennahverkehrs auf den Prüfstand zu stellen und dem Bus im ÖPNV oberste Priorität einzuräumen. Nachdem der Bund die so genannten Regionalisierungsmittel in den Jahren 2006 bis 2010 um 3,3 Milliarden Euro kürzen wird, wird diskutiert, wo im Nahverkehr Geld eingespart werden kann. Viele Bundesländer seien gewillt überproportional beim allgemeinen ÖPNV zu kürzen und die Schiene zu schonen, kritisiert der VDOB. Dies sei schwer nachvollziehbar, da der Bus deutlich günstiger unterwegs sei, als die Bahn. So gebe das Land Brandenburg für den Zugkilometer zwischen neun und zehn Euro aus, der Buskilometer jedoch koste lediglich zwei Euro! Zudem nützten deutlich mehr Fahrgäste den Bus. Jährlich bestelle das Land Brandenburg 36,65 Millionen Zugkilometer, den Schienenpersonennahverkehr nützten 3,4 Millionen Fahrgäste. Den Nahverkehr mit dem Omnibus in Brandenburg hingegen nützten jährlich 98,1 Millionen Fahrgäste.
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