WBO: Wechsel in der Geschäftsführung

Yvonne Hüneburg folgt auf Dr. Witgar Weber.

Stabwechsel beim WBO: Yvonne Hüneburg folgt ab 1. Januar 2023 als Geschäftsführerin auf Dr. Witgar Weber, der sich nach 14 Jahren beim baden-württembergischen Busverband zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. (Foto: WBO)
Stabwechsel beim WBO: Yvonne Hüneburg folgt ab 1. Januar 2023 als Geschäftsführerin auf Dr. Witgar Weber, der sich nach 14 Jahren beim baden-württembergischen Busverband zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. (Foto: WBO)
Claus Bünnagel

Stabwechsel beim Verband baden-württembergischer Omnibusunternehmen (WBO): Rechtsanwältin Yvonne Hüneburg wird ab 1. Januar 2023 Geschäftsführerin. Sie folgt auf Dr. Witgar Weber, der sich nach 14 Jahren beim WBO zum Jahresende in den Ruhestand verabschiedet. Yvonne Hüneburg, Jahrgang 1976, ist seit 2008 beim WBO. Die vergangenen zehn Jahre wirkte sie als stellvertretende Geschäftsführerin und Referentin Recht, Personal und Grundsatz.

Für die sich im Umbruch befindende Branche der privaten Omnibusunternehmen setzt Hüneburg primär drei Schwerpunktthemen:

  • Fahrermangel: zeitnahe Reform des Führerscheinrechts 
  • Vergabeverfahren: Unternehmerkompetenz statt 100-%-Preispolitik
  • Transformation: alternative Antriebe und Ladeinfrastruktur

Hüneburg sieht die privaten Verkehrsunternehmen und den WBO als deren Interessenvertretung gewappnet:

Wir haben einen starken Vorstand, arbeiten eng mit unserem Bundesverband bdo und den Schwesterverbänden zusammen, verfügen über ein breites politisches Netzwerk und unsere Geschäftsstelle ist mit kompetenten, engagierten Referentinnen und Referenten bereit, die Herausforderungen anzugehen.

Weber: Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg

Entspannter kann es Dr. Witgar Weber angehen – im Ruhestand. 14 Jahre lang hat der Jurist die Geschäfte des Verbands geführt, nachdem er zuvor diverse berufliche Stationen in der Landesverwaltung, dem Verband Region Stuttgart (VRS) und dem Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) durchlaufen hatte. Seine Expertise als ÖPNV-Fachmann ist unumstritten, sein steter Einsatz für die Belange der privaten Omnibusunternehmen wurde gerade in der Coronapandemie mit dem 40-Mio.-Euro-Rettungsschirm für die Bustouristik belohnt, das Baden-Württemberg als erstes und lange einziges Bundesland spannte – und ohne den es wohl so manches WBO-Mitgliedsunternehmen heute nicht mehr geben würde.

Das jahrzehntelange berufliche und persönliche Engagement des Göppingers Dr. Witgar Weber würdigte Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit der Staufermedaille des Lands Baden-Württemberg, die er Weber bei der Feier zum 75. Jubiläum des Verbands persönlich überreichte. Dem ÖPNV wird der Weber erhalten bleiben: „Mit einem VVS-Seniorenticket.“