WBO: Busreisen ab 20. April wieder möglich?

Der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer hat eine kürzere Verbotsfrist erwirkt.

Der Geschäftsführer des WBO, Witgar Weber hat eine vorläufige zeitliche Reduzierung des geltenden Reiseverbots erreicht. (Foto: WBO)
Der Geschäftsführer des WBO, Witgar Weber hat eine vorläufige zeitliche Reduzierung des geltenden Reiseverbots erreicht. (Foto: WBO)
Martina Weyh

Ursprünglich hatte die baden-württembergische Landesregierung Busfahrten bis Mitte Juni untersagt. Jetzt gibt es einen kleinen Silberstreifen am Horizont – denn der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) habe sich in den vergangenen Tagen mit Nachdruck an die politischen Entscheidungsträger gewandt und auf die Tragweite des Verbots für die Busunternehmen hingewiesen.

„Für alle andere gewerblichen Tätigkeiten galt der Endzeitpunkt 19. April“, so WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber, „lediglich Busreisen wurden bis 15. Juni 2020 untersagt.“

„Weil es sich um ein gesetzliches Verbot handelte, durften die Unternehmen keine Stornorechnung schreiben, auch wenn die Reise vom Auftraggeber abgesagt wurde“, erklärt Weber weiter.

Für die Bustouristik, die wegen zahlreicher Stornierungen und ausbleibender Neubuchungen ohnehin schon am Boden liege, sei das ein Desaster.

Durch intensive Intervention habe der WBO nun erreicht, dass in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes, der „Betrieb von Reisebussen im touristischen Verkehr“ wie alle anderen nicht systemkritischen Dienstleistungen vorerst lediglich bis 19. April 2020 untersagt ist.

Dies sei für die vielen kleinen Familienunternehmen ein wichtiger Schritt und der Verband dankbar. Wie die Lage sich in den kommenden Wochen entwickle, bleibe natürlich abzuwarten.

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