Corona: WBO kämpft für Soforthilfen

Corona-Folgen abmildern – der Verband baden-württembergischer Omnibusunternehmer hat Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut um Hilfe gebeten.

Massenhaft Stornierungen und ausbleibende Buchungen wegen Corona – der WBO sieht die Busbranche in Baden-Württemberg in besorgniserregender Schieflage. (Foto: pixabay)
Massenhaft Stornierungen und ausbleibende Buchungen wegen Corona – der WBO sieht die Busbranche in Baden-Württemberg in besorgniserregender Schieflage. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Die Situation erfordert sofortige wirtschaftliche Hilfen – so sieht es der Verband baden-württembergischer Omnibusunternehmer (WBO) und hofft jetzt auf Unterstützung von Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.

Der WBO beobachte die Entwicklungen mit größter Sorge, die private Busbranche im Ländle werde mit Stornierungen bis in den August hinein überhäuft, teilt WBO-Geschäftsführer Witgar Weber mit.

Bei den Busreisen läge der Umsatzeinbruch Stand heute bei 80, beim Mietomnibus (Gruppenausflüge) sogar bei nahezu 100 Prozent.

„Die Branche liegt am Boden“, beurteilt der WBO-Vorsitzende Klaus Sedelmeier die aktuelle Lage.

Die vom Bundeskabinett gebilligte Erleichterung der Kurzarbeit, die ab April in Kraft treten soll, käme vielleicht für manchen Unternehmer zu spät, so die WBO-Einschätzung.  

„Hilfreich wäre ein sofort geltendes Nothilfeprogramm“, ist WBO-Geschäftsführer Weber deshalb überzeugt.

Die privaten Busunternehmen in Baden-Württemberg beschäftigen laut WBO rund 10.000 Frauen und Männer.

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