BaWü: Rettungsschirme für Busunternehmen und ÖPNV

Erfreuliche Nachrichten aus Baden-Württemberg – im Rahmen der Corona-Soforthilfen II sollen die Busunternehmen im Ländle mit 40 Mio. Euro und der ÖPNV mit 200 Mio. Euro gestützt werden.

Die versprochenen Soforthilfen des Landes müssen durch weitere Hilfen des Bundes ergänzt werden, so die Überzeugung des WBO. (Foto: WBO)
Die versprochenen Soforthilfen des Landes müssen durch weitere Hilfen des Bundes ergänzt werden, so die Überzeugung des WBO. (Foto: WBO)
Martina Weyh

40 Millionen Euro für Bustouristik und 200 Millionen Euro für den ÖPNV heißt die Ansage im Ländle. Damit soll der wegen Corona wirtschaftlich stark angeschlagenen Branche im Rahmen der Corona-Soforthilfen II geholfen werden, haben die Regierungsfraktionen GRÜNE und CDU in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt.

„Das ist eine sehr gute Nachricht“, so WBO-Geschäftsführer Dr. Witgar Weber.

Der Verband Baden-Württembergischer Busunternehmer (WBO) sei seit Beginn der Corona-Krise in ständigem Austausch mit den Verantwortlichen in Land und Bund gewesen.

„Die 40 Millionen Euro für die Bustouristik ist die Summe, die der WBO gefordert und erkämpft hat“, erklärt der WBO-Geschäftsführer.

Die Soforthilfe werde dringend benötigt, denn seit dem 16. März stehen die Räder bei den Reisebusunternehmern still und diese durch die wirtschaftlichen Ausfälle mit dem „Rücken an der Wand.“ Nun gelte es, bundesweit einheitliche Regelungen für eine Aufhebung des Busreiseverbotes zu erlassen.

Für den ÖPNV sieht das Land 200 Millionen Euro vor. Das sei ein richtiger und wichtiger Schritt zur Stabilisierung und damit Existenzsicherung der privaten Busunternehmen, erklärt der WBO-Geschäftsführer. Er plädiert dafür, diese Mittel durch Leistungen des Bundes aufzustocken, um die Unternehmen und damit einen leistungsfähigen ÖPNV auch langfristig zu sichern.

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