„Die Bus-Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten!“

Drei Experten diskutierten beim VISION mobility THINK TANK auf der BUS2BUS in Berlin über den Weg vom Diesel- zum Elektrobus.

Diskutierten über den Mobilitätswandel vom Diesel- zum Elektrobus: v.l.n.r. Dr. Daniel Hesse (BVG), Maximilian Rohs (PwC), Dr. Stefan Bergold (Akasol) und busplaner-Chefredakteur Claus Bünnagel. (Foto: Huss Verlag)
Diskutierten über den Mobilitätswandel vom Diesel- zum Elektrobus: v.l.n.r. Dr. Daniel Hesse (BVG), Maximilian Rohs (PwC), Dr. Stefan Bergold (Akasol) und busplaner-Chefredakteur Claus Bünnagel. (Foto: Huss Verlag)
Claus Bünnagel

Sie hatten eine Stunde lang intensiv diskutiert, am Ende waren sich Dr. Stefan Bergold (Head of Sales der Akasol AG), Dr. Daniel Hesse (Leitung Vorstandsstab Infrastruktur alternative Antriebe der BVG) und Maximilian Rohs (Manager ÖPNV und Eisenbahn bei PricewaterhouseCoopers) einig: „Die Bus-Elektromobilität ist nicht mehr aufzuhalten“ war ihr einstimmiger Tenor. Zuvor hatten sie vor mehr als 60 Zuhörern bei der damit hervorragend besuchten Podiumsdiskussion am letzten Messetag der BUS2BUS in Berlin Wege und Möglichkeiten hin zu einem elektrifizierten Fuhrpark sowie Betriebshof dargelegt und viele Denkanstöße gegeben.

In welchem Umfang sind Investitionen in Fuhrpark und Betriebshof- sowie Ladeinfrastruktur nötig? Depotcharging oder Gelegenheitsladung: Wo wird der Weg hingehen? Welche Förderprogramme können Verkehrsunternehmen nutzen? Solche Fragen standen im Mittelpunkt ihrer spannenden, von busplaner-Chefredakteur Claus Bünnagel moderierten Diskussion.

Ende der Reichweitenangst

Allen ist klar, und das gaben sie unumwunden zu: Dieser Weg wird kein leichter sein. Aber man stehe jetzt an dem Punkt, wo er eindeutig vorgezeichnet sei und es offensichtlich sei, was und wie es zu tun ist. Natürlich erhoffe man sich noch mehr Unterstützung durch die Politik und Klarheit im Förderdschungel. Dennoch seien die gegenwärtigen Probleme und Hindernisse überwindbar. Auch die Batterietechnik sei an einem Punkt, an der die Serienfertigung im großen Stil für die Buselektromobilität mit ihren speziellen Bedürfnissen an langlebigen Produkten mit hohen Laufleistungen gestartet werden könne.

Und selbst das Reichweitenproblem von Depotchargern im ÖPNV dürfte sich in den kommenden drei bis vier Jahren weitestgehend lösen, so die Überzeugung aller drei Experten. Mit aufschlussreichen Folien und kurzen Vorträgen hatten sie zudem eingangs ihre Überzeugungen untermauert und das Publikum in die Thematik eingeführt.

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