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Bei „Stanz brennt“ werden edle Brände verkostet

Jedes Jahr im Sommer lädt das österreichische Schnapsbrennerdorf Stanz zum Fest.

Die Grundlage der prämierten Brände ist die "Stanzer Zwetschke". (Foto: pixelio/Peter Freitag)
Die Grundlage der prämierten Brände ist die "Stanzer Zwetschke". (Foto: pixelio/Peter Freitag)
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Martina Weyh

Im Mittelpunkt stehen die vielfach international prämierten Schnäpse und das Handwerk des Brennens. Das kleine Dorf oberhalb von Landeck hat mehr Brennrechte als Haushalte und ist für seine Brennkunst weit über die Tiroler Landesgrenzen hinaus bekannt. Rund 60 Brennereien gibt es und im Jahr 2005 wurde Stanz zum ersten österreichischen Brennereidorf ernannt.

Die „Stanzer Zwetschke“, aus denen die verschiedenen Schnäpse hergestellt werden, gedeiht vor der Haustür auf rund 1.000 Meter Seehöhe. Die Hänge am Fuße der Lechtaler Alpen weisen ein trockenes, alpines Klima mit sehr vielen Sonnenstunden auf, das den Früchten ein intensives Aroma verleiht. Die Frucht wird von den Brennereien nach über Generationen weitergegebenen Rezepturen zu edlen Bränden verarbeitet.

Am Festtag haben Besucher Gelegenheit, den Brennern beim Destillieren der Edelbrände über die Schulter zu schauen und die verschiedenen Sorten zu verkosten. Neben dem Selbstgebrannten werden auf dem Festgelände auch andere regionale Spezialitäten aus der „Stanzer Zwetschke“ angeboten. Volksmusik sorgt für die musikalische Umrahmung und abgerundet wird das Fest mit der Wahl der „Genusskönigin“.

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