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Sicher unterwegs in der kalten Jahreszeit

Herbstglätte ist wie Blitzeis – so formuliert es der ADAC, und warnt vor typischen Gefahrensituationen auf den Straßen.

In der kalten Jahreszeit das A und O – eine angepasste Fahrweise bei Nebel, Glätte und der Gefahr von Wildwechseln. (Foto. pixabay)
In der kalten Jahreszeit das A und O – eine angepasste Fahrweise bei Nebel, Glätte und der Gefahr von Wildwechseln. (Foto. pixabay)
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Martina Weyh

Schlechte Sicht in Kombination mit Nässe und Laub sei genauso gefährlich wie Blitzeis, warnt der ADAC. Vor allem auf Brücken und Bergkuppen oder an Waldschneisen müsse in den Nacht- und Morgenstunden zusätzlich mit überfrierender Nässe und Glatteis gerechnet werden.

Ebenfalls typisch für die Jahreszeit – die sogenannte Bauernglätte, die während der Erntezeit vor allem in ländlichen Gebieten durch den Schmutz von den Feldern vermehrt für rutschigen Matsch auf den Straßen sorgt. Deshalb seien eine angepasste Fahrweise und ausreichend Abstand die wichtigsten Sicherheitsparameter in der kalten Jahreszeit.

Unterschätztes Risiko – Wildwechsel

Der für die Jahreszeit typische Wildwechsel ist ein oft unterschätztes Risiko, deshalb sollten Fahrer vor allem frühmorgens und abends ihr Augenmerk besonders auf Waldränder und Felder richten, um eine Kollision mit Rehen und Hirschen zu vermeiden. Folgendes Verhalten hat sich bei Wildkontakt bewährt:

  • Keinesfalls die Lichthupe betätigen, sondern sofort abblenden, hupen und kontrolliert bremsen.
  • Wenn sich eine Kollision nicht vermeiden lässt, ist ein kontrollierter Aufprall besser als ein Ausweichmanöver. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten besteht sonst die Gefahr, dass der Bus ins Schleudern gerät und mit dem Gegenverkehr oder mit einem Baum kollidiert.
  • Nach dem Zusammenstoß die Unfallstelle schnellstmöglich absichern und die Polizei alarmieren.
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