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Hella: Künstliches Fahrgeräusch für Elektrofahrzeuge

Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist in der EU die serienmäßige Ausstattung der nahezu geräuschlosen Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeuge mit einem akustischen Warnsignal verpflichtend.

Vor herannahenden E-Fahrzeugen besser geschützt – das AVAS von Hella erhöht die Verkehrssicherheit für Sehbehinderte, Fußgänger und Radfahrer. (Foto: Hella)
Vor herannahenden E-Fahrzeugen besser geschützt – das AVAS von Hella erhöht die Verkehrssicherheit für Sehbehinderte, Fußgänger und Radfahrer. (Foto: Hella)
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Martina Weyh

Seit Anfang Juli dieses Jahres ist ein akustisches Warnsystem (Acoustic Vehicle Alerting System, AVAS) serienmäßig europaweit für alle geräuschlosen Fahrzeuge verpflichtend vorgeschrieben, um in erster Linie Sehbehinderte, aber auch Fußgänger und Radfahrer vor herannahenden Fahrzeugen zu warnen und damit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ähnliche Bestimmungen gibt es bereits in den USA und China.

Der Licht- und Elektronikexperte Hella hat darauf reagiert und ein AVAS für den Einsatz in E-Bussen und sämtlichen anderen Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen entwickelt.

So funktioniert‘s

Das System von Hella generiert ein Geräusch, das dem eines herkömmlichen Verbrennungsmotors ähnelt. Es ertönt bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h und intensiviert sich mit zunehmendem Tempo. Über 20 km/h verstummt das simulierte Motorengeräusch, da sämtliche Fahrzeugreifen in diesem Geschwindigkeitsbereich auf der Straße einen ausreichend hohen Geräuschpegel verursachen.  Auch das Rückwärtsfahren löst beim von Hella entwickelten AVAS automatisch ein akustisches Signal aus.

Im kompakten Hella-Sensor ist ein Standard-Sound hinterlegt, der übernommen werden kann. Zusätzlich besteht auf Anfrage alternativ auch die Möglichkeit, kundenspezifische Fahrgeräusche zu kreieren.

Hella stellt sein akustisches Warnsystem auf der diesjährigen Busworld in Brüssel vor.

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