Andreas Scheuer plant Nothilfen für die Busbranche

Der Bundesverkehrsminister will nach Informationen der Deutschen Presse Agentur eine Pleitewelle der Unternehmen verhindern.

Nach Informationen der dpa plant das Bundesverkehrsministerium ein Förderprogramm für die Busbranche. (Foto: pixabay)
Nach Informationen der dpa plant das Bundesverkehrsministerium ein Förderprogramm für die Busbranche. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Nach Mitteilung der Deutschen Presseagentur (dpa) arbeitet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) an einem Förderprogramm, um die Busbranche von den Vorhaltekosten zu entlasten. Auch wenn aktuell keine Kfz-Steuer gezahlt werden müsse und Versicherungsbeiträge derzeit gestundet werden könnten, müssten die sogenannten Vorhaltekosten wie z. B. die Tilgung von Krediten weiter bedient werden.

Die Lage der mittelständisch geprägten Branche werde im Verkehrsministerium wegen der einschneidenden Beschränkungen in Corona-Zeiten als dramatisch eingeschätzt. Die Busse seien „auf Null“ gesetzt worden, Personenverkehr und Bustouristik komplett zum Erliegen gekommen, hieß es. Auch die Schülerbeförderung werde wenn nur langsam wieder in Gang kommen.

Viele Busunternehmen hätten ihre Flotte in den vergangenen Jahren umweltfreundlich umgerüstet. Mit 400.000 und 500.000 Euro schlüge die Anschaffung eines neuen Reisebusses dabei zu Buche. Die hohen Fixkosten für den Fuhrpark gepaart mit Kreditbelastungen schnüre den Unternehmen weiter die Luft ab.

Welches Volumen die geplanten Förderprogramme haben sollen, sei bis dato noch nicht festgelegt.

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