Tourismuswirtschaft: Wirtschaftshilfen müssen sofort kommen

Schnelle Hilfe mahnen die Branchenverbände DTV, DRV und RDA an und fordern die umgehende Zahlung von Abschlägen aus den von der Politik versprochenen außerordentlichen Wirtschaftshilfen.

Viele touristische Betriebe sind unmittelbar von Insolvenz bedroht, wenn die versprochenen Hilfsgelder nicht schnell kommen. (Foto: pixabay)
Viele touristische Betriebe sind unmittelbar von Insolvenz bedroht, wenn die versprochenen Hilfsgelder nicht schnell kommen. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Die Hilfsgelder müssen jetzt fließen – diesen Appell haben der Deutsche Tourismusverband (DTV), der Deutsche Reiseverband (DRV) und der Internationale Bustouristik Verband (RDA) an die Politik gerichtet. Die Branchenverbände fordern für die vom Lockdown betroffenen touristischen Betriebe sofortige Abschlagszahlungen der angekündigten, außerordentlichen Wirtschaftshilfen.

„Wir appellieren an die Bundesregierung, unverzüglich die angekündigten außerordentlichen Wirtschaftshilfen abschlagsweise auszuzahlen. Die Betriebe der Tourismusbranche, die von dem beschlossenen Lockdown im November betroffen sind, brauchen die Hilfen nicht morgen oder übermorgen, sondern sofort“, erklären DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz, DRV-Hauptgeschäftsführer Dirk Inger und RDA-Präsident Benedikt Esser.

Die Bundesregierung müsse zu ihrem Wort stehen und handeln. Wenn sich die Auszahlung verzögere, dann bedrohe das viele Betriebe existenziell, weil für sie die Insolvenzanmeldepflicht wegen Zahlungsunfähigkeit seit dem 01.10.2020 wieder verpflichtend sei, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung von DTV, DRV und RDA.

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe müsse, wie politisch zugesagt, schnell und unbürokratisch fließen. Darüber hinaus setzen sich die Branchenverbände dafür ein, dass alle betroffenen Betriebe der Tourismusbranche, also auch die, die indirekt betroffen seien, die Wirtschaftshilfen erhalten.

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