DRV kritisiert Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz

„Wer ganze Wirtschaftszweige in den Lockdown schickt, muss auch Konzepte für den Restart vorlegen!“

Lockdown und kein Ausweg? Der DRV kritisiert fehlende Perspektiven und. Ausstiegsszenarien für die Reisewirtschaft. (Foto: Pixabay/Alexandra Koch)
Lockdown und kein Ausweg? Der DRV kritisiert fehlende Perspektiven und. Ausstiegsszenarien für die Reisewirtschaft. (Foto: Pixabay/Alexandra Koch)
Claus Bünnagel

Nachdem sich Bund und Länder gestern darauf verständigt haben, dass der Lockdown noch bis zum 7. März andauern soll, kritisiert der DRV die Auswirkungen für die Reisebranche. Die Branche befinde sich von einer kurzen Phase der Erholung im Sommer abgesehen de facto seit einem Jahr im Lockdown – ohne Perspektive. 

Die Menschen in der Reisebranche bräuchten aber nichts dringender als eine Perspektive. Viele hätten bereits ihr Geschäft aufgeben müssen oder ständen kurz vor der Insolvenz. Für den Deutschen Reiseverband scheine daher klar zu sein: Wer ganze Wirtschaftszweige in den Lockdown schicke, müsse auch Konzepte für den Restart vorlegen. Dazu müssten Politik und Reisewirtschaft im engen Dialog abstimmen, in welchen Schritten und unter welchen Bedingungen die Branche ihr Geschäft wieder aufnehmen könne. 

Öffnungsszenarien, Stufenpläne und inzidenzbasierte Teststrategien lägen laut DRV auf dem Tisch und müssten jetzt zeitnah verabschiedet werden, um der Reisebranche die notwendige Zukunftsperspektive zu geben. Dass Gesundheit dabei oberste Priorität habe, sei selbstverständlich.

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