DRV begrüßt Verlängerung der Überbrückungshilfen

Die Bundesregierung bleibt jedoch in einigen Punkten hinter den Erwartungen der Reisewirtschaft zurück, so der Reiseverband.

Die Bundesregierung hat die Verlängerung der Überbrückungshilfen bis Ende 2020 beschlossen. (Foto: Pixabay/geralt)
Die Bundesregierung hat die Verlängerung der Überbrückungshilfen bis Ende 2020 beschlossen. (Foto: Pixabay/geralt)
Claus Bünnagel

DRV-Präsident Norbert Fiebig zeigte sich erleichtert über die jetzt von der Bundesregierung beschlossene Verlängerung der Überbrückungshilfen.

Mit der Entscheidung, die Coronahilfen bis Ende des Jahres fortzusetzen, wird unsere noch vor der Sommerpause platzierte Forderung erfüllt. So erhalten die Unternehmen der Reisewirtschaft in dieser schwierigen Situation weitere Hilfen, denn die Coronakrise ist insbesondere für unsere Branche noch lange nicht vorbei. (Fiebig)

Darüber hinaus begrüßt der DRV-Präsident die ersatzlose Streichung der KMU-Deckelung und die Erhöhung der Fixkostenanrechnung – ebenfalls Forderungen des DRV. 

Die verbesserte Berücksichtigung der Personalkosten ist ebenfalls ein wichtiger Schritt, bleibt aber etwas hinter den Erwartungen zurück. (Fiebig) 

Die stärkere Einbeziehung der Personalkosten wurde vom Verband seit längerem gefordert. Die Deckelung der Gesamtfördersumme in Höhe von 50.000 Euro pro Monat wurde beibehalten.

Das ist für viele größere Unternehmen der Branche unzureichend. Auch die Einbeziehung kleiner Einzelunternehmen innerhalb eines größeren Unternehmensverbundes in die Überbrückungshilfen ist leider nicht erfolgt. (Fiebig)

Das führe zu Wettbewerbsverzerrungen.

Klar ist jetzt schon, dass die Krise die Reisewirtschaft auch noch im kommenden Jahr stark belasten wird. Dies sollte die Bundesregierung bei der Konzeptionierung ihrer Förderinstrumente weiter im Auge behalten. (Fiebig)

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