DRV: Aussetzung der Insolvenzantragspflicht muss verlängert werden

Ende April läuft die aktuelle Aussetzung aus.

DRV-Präsident Norbert Fiebig schickt einen dringlichen Appell Richtung Politik (Foto: DRV)
DRV-Präsident Norbert Fiebig schickt einen dringlichen Appell Richtung Politik (Foto: DRV)
Martina Weyh

Der Deutsche Reiseverband (DRV) adressiert eine dringende Mahnung an die Politik – aus Sicht des Branchenverbandes muss die Insolvenzantragspflicht auch über den April hinaus verlängert werden, solange keine konkrete Öffnungsperspektive besteht.

„Die Zeit läuft ab und die Politik muss dringend handeln. Wir brauchen jetzt die Entscheidung der Bundesregierung, die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht über den April hinaus zu verlängern. Viele Unternehmen der Reisewirtschaft warten noch auf die Auszahlung der Hilfsleistungen. Wenn die Politik jetzt nicht endlich eine Entscheidung fällt und die Insolvenzantragspflicht nicht weiter ausgesetzt bleibt, wären bisherige Hilfen vielfach umsonst gewesen. Das kann nicht Sinn und Zweck des politischen Handelns sein!“, so DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Die Unternehmen der Reisewirtschaft hätten nach wie vor keine wirkliche Öffnungsperspektive, obwohl seit Monaten Konzepte für eine verantwortungsvolle Öffnung auf dem Tisch lägen. Es zeige sich deutlich, dass es noch dauern werde, bis das Geschäft mit der Reise wieder richtig anlaufe, auch wenn die Menschen in den Startlöchern ständen und gerne wieder in den Urlaub und auf Geschäftsreise gehen würden.

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