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UITP startet Kampagne zur Klimakrise

Gefordert wird, zusätzliche Mittel für den ÖPNV bereitzustellen. Der internationale Verband lädt Verkehrsunternehmen zur Teilnahme und Unterstützung der Aktion ein.

Die UITP hat die Klimaschutzkampagne #ONEPLANet gestartet. (Grafik: UITP)
Die UITP hat die Klimaschutzkampagne #ONEPLANet gestartet. (Grafik: UITP)
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Claus Bünnagel

Es gibt nur #ONEPLANet: Die UITP startet eine neue Kampagne zur Klimakrise. In diesem Zusammenhang fordert der internationale Verband des öffentlichen Verkehrs alle Entscheidungsträger auf, den öffentlichen Verkehr in den Mittelpunkt ihrer Agenda zu rücken, um die lokale Luftverschmutzung zu senken. Die Klimaschutzkampagne der UITP besteht aus einem Manifest und einem vierstufigen Plan, wie der öffentliche Verkehr seinen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels leisten kann. Beides kann unter http://oneplanet.uitp.org/manifesto/climate-action-manifesto/ angesehen und heruntergeladen werden.

2020 ist das Zieljahr der UITP-Kampagne

Das Ziel dieser Kampagne ist das Jahr 2020: „Wenn von den nationalen Regierungen erwartet wird, dass sie neue Klimaschutzpläne erneut vorlegen, sollte es keine Ausnahme geben“, sagt die UITP. „Öffentliche Verkehrsmittel Teil eines jeden Plans sein.“ Um ihren Teil dazu beizutragen, haben mehr als 40 Führungskräfte von Nahverkehrsunternehmen aus 23 Ländern bei dem kürzlich abgehaltenen Leader-Forum ihre Unterstützung zugesagt. Insbesondere fordern sie die Behörden nachdrücklich auf, dem ÖPNV im Rahmen von Finanzierungsmechanismen Mittel zukommen zu lassen, die sich aus der Steigerung von Grundstückswerten durch die Entwicklung des öffentlichen Verkehrs ergeben. Die Botschaft dahinter ist klar: Der öffentliche Verkehr ist ein Schlüsselelement für die Stadterneuerung.

Öffentlicher Verkehr zur Bekämpfung der Klimakrise

„In unseren Städten macht der Verkehr 40 % der CO2-Emissionen aus“, betont UITP-Generalsekretär Mohamed Mezghani. „Wir alle wissen, welches Verkehrsmittel in unseren Straßen am meisten emittiert, und wir alle wissen, dass der öffentliche Verkehr zusammen mit der Fortbewegung zu Fuß und Radfahren die effizienteste Kombination zur Bekämpfung der Klimakrise ist. Entscheidungsträger müssen ehrgeizige Entscheidungen treffen, um die Nutzung von Autos in den Gemeinden zu reduzieren.“

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