Positionspapier des VPR zur Coronakrise

Hier im Download die Übersicht mit vielen Vorschlägen für sinnvolle Maßnahmen.

VPR-Geschäftsführer Florian Gärtner hat ein Positionspapier zur Bewältigung der Coronakrise für Paketerund Reiseveranstalter vorgelegt. (Foto: VPR/Burgert)
VPR-Geschäftsführer Florian Gärtner hat ein Positionspapier zur Bewältigung der Coronakrise für Paketerund Reiseveranstalter vorgelegt. (Foto: VPR/Burgert)
Claus Bünnagel

Der VPR hat in einem Positionspapier Vorschläge an die Politik formuliert, mit denen drohende Insolvenzen und Arbeitsplatzverluste als Folge der Coronakrise in der Branche vermieden werden können. 

Die Reisewirtschaft steht wegen der staatlich verordneten Einschränkungen zur Eindämmung der Coronapandemie seit Wochen still. Für die Paketer bedeutet dies, dass sie seit Monaten keine Einnahmen mehr haben. Da die Beschlüsse zur Lockerung der Beschränkungen den Gruppentourismus unverständlicherweise bisher komplett ausschließen, ist auch nicht absehbar, wann sie wieder Geld verdienen können. (VPR-Geschäftsführer Florian Gärtner)

Reisen rückabwickeln

Gleichzeitig müssen die Paketer die per Verordnung verbotenen Reisen 2020 rückabwickeln, was in den Unternehmen einen enormen Personal- und damit Kostenaufwand verursacht – und es sollen die Reisen für 2021 vorbereitet werden. Hierzu wird ein bedeutender Teil der Mitarbeiter weiter in den Unternehmen benötigt, so dass die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfsmaßnahmen wie etwa Kurzarbeitergeld und KfW-Kredite die Paketer nicht vor der Gefahr einer Insolvenz schützen. 

Passgenau zugeschnittene Soforthilfen gefordert

In seinem Positionspapier fordert der VPR in dieser für die Branche beispiellosen Krise passgenau zugeschnittene Soforthilfen und appelliert an die Politik, der Gruppentouristik eine Perspektive für die Zeit nach Corona zu verschaffen und so Insolvenzen und Arbeitsplatzverluste zu verhindern. Das Positionspapier finden Sie im Anhang.

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