DRV begrüßt Gutschein-Konsens für die Reisebranche

Für durch die Corona-Krise abgesagte Reisen hat sich die Bundesregierung jetzt auf eine Gutschein-Lösung verständigt.

„Ich bin erleichtert, dass diese politische Einigung zwischen den Ministerien zustande gekommen ist“, kommentierte DRV-Präsident Norbert Fiebig, die Gutscheinlösung. (Foto: pixabay)
„Ich bin erleichtert, dass diese politische Einigung zwischen den Ministerien zustande gekommen ist“, kommentierte DRV-Präsident Norbert Fiebig, die Gutscheinlösung. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV) Norbert Fiebig bezeichnet den jetzt gefundenen Gutschein-Konsens der Bundesregierung als rettendes Signal für Reisebüros und Reiseveranstalter.

Auf diese Weise könne die Liquidität von Reisebüros und Veranstaltern verbessert werden, ist der Branchen-Spitzenverband überzeugt.

„Die Einigung der Bundesregierung kommt gerade noch rechtzeitig für die vielen kleinen und mittelständischen Reisebüros und Reiseveranstalter in Deutschland. Eine sofortige Rückzahlungspflicht an die Kunden hätte sehr viele Unternehmen in die Insolvenz getrieben. Ich bin erleichtert, dass diese politische Einigung zwischen den Ministerien zustande gekommen ist“, sagte DRV-Präsident Norbert Fiebig.

Jetzt komme es darauf an, dass die Bundesregierung in Brüssel durchsetze, dass die EU-Kommission die Rückerstattungsregelung aus der EU-Pauschalreiserichtlinie entsprechend aussetze. Die Zeit dränge, sagte Fiebig mit Verweis auf viele andere EU-Länder, die die Gutschein-Lösung bereits umgesetzt haben.

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