Christian Gladasch ist neuer NWO-Geschäftsführer

Der 47-jährige Rechtsanwalt und bisherige Justiziar des nordrhein-westfälischen Busverbands folgt auf Johannes Krems.

Christian Gladasch wird künftig die Geschicke des NWO leiten. (Foto: NWO)
Christian Gladasch wird künftig die Geschicke des NWO leiten. (Foto: NWO)
Claus Bünnagel

Zum 1. Januar 2020 hat Rechtsanwalt Christian Gladasch die Geschäftsführung im Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen (NWO) übernommen. Er folgt auf Johannes Krems, der den NWO fast 30 Jahre geprägt hat – seit 2003 als Geschäftsführer – und nun zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch ausgeschieden ist. Gladasch ist 47 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Kinder. Der gebürtige Niedersachse ist schon seit mehr als 16 Jahren für den NWO tätig und hat den Verband bereits in seiner bisherigen Funktion als Justiziar in zahlreichen Gremien auf Landes- und Bundesebene vertreten. 

„Mein Anliegen ist es, dass die privaten Omnibusunternehmen in NRW die notwendigen Rahmenbedingungen erhalten, um auch im Zeitalter von Digitalisierung und E-Mobilität mit hervorragenden Leistungen in ÖPNV und Reiseverkehr zu überzeugen. In Sachen Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und serviceorientierter Mobilität ist der Bus einsame Spitze, und das muss noch mehr im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert werden.“ (Christian Gladasch)

Der Verband

Der NWO mit Sitz in Langenfeld vertritt die Interessen von rund 430 mittelständischen Busunternehmen. Insgesamt haben die privaten Busunternehmen in NRW rund 14.000 Beschäftigte. Nahezu 40 % der Fahrleistungen im ÖPNV werden durch private Omnibusunternehmen erbracht. Jedes Jahr befördert die Branche im einwohnerstärksten Bundesland rund 12 Mio. Fahrgäste im nationalen und internationalen Reiseverkehr.

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