VDV wächst trotz Corona

Trotz oder wegen der weltweiten Pandemie steigen die Mitgliederzahlen im Branchenverband.

Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern bringen sich beim VDV zahlreiche Mitglieder in hohem Maße ehrenamtlich in die Verbandsarbeit ein. (Foto: pixabay)
Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern bringen sich beim VDV zahlreiche Mitglieder in hohem Maße ehrenamtlich in die Verbandsarbeit ein. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Gute Nachrichten in der Corona-Krise – die Zahl der Mitgliedsunternehmen im In- und Ausland sind beim Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) auf 633 angewachsen, davon sind 66 außerordentliche Mitglieder. Allein seit Juni dieses Jahres konnte der Branchenverband sieben neue Mitglieder in seinen Reihen begrüßen.

Schlagkräftige Organisation – die Mitglieder des VDV sind in den fünf Sparten Bus, Tram, Personenverkehr mit Eisenbahn, Schienengüterverkehr und Aufgabenträger und Verbünde organisiert. Darüber hinaus gibt es neun Landesgruppen, in denen die regionalen Interessen der Mitglieder gebündelt werden. Zusätzlich unterhält der Branchenverband für seine Arbeit in Berlin und Brüssel ein Hauptstadt- und ein Europabüro.

 „Für die Branche war das Jahr infolge der Covid-Krise das schwierigste seit Langem. Statt weiterer Rekorde bei den Fahrgastzahlen und den transportierten Gütern auf der Schiene brachen die Zahlen unverschuldet ein. Nach den Beschlüssen des Klimakabinettes zur letzten Jahreswende hatten wir voll auf den Ausbau von Bus und Bahn gesetzt, doch seit März müssen wir unsere ganze Kraft nun zur Bewältigung der Corona-Folgen einsetzen, so VDV-Präsident Ingo Wortmann.

Dabei habe der Verband frühzeitig und erfolgreich mit Bund und Ländern über finanzielle Corona-Hilfen verhandelt und auch die übrigen Branchenthemen nicht vernachlässigt.

„Dies ist deshalb gelungen, weil sich neben den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor allem zahlreiche Mitglieder in hohem Maße ehrenamtlich in die VDV-Arbeit einbringen. Das ist in dieser fachlichen und inhaltlichen Tiefe sowie in der thematischen Breite ein wesentliches Erfolgsmerkmal des Verbandes“, ist Wortmann überzeugt. 

Gerade in der Krise sei der VDV für seine Mitglieder eine noch relevantere Plattform für Austausch und Abstimmung innerhalb der Branche geworden.

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