Mike Niebling neuer Geschäftsführer der Skoda Transportation Deutschland

Er folgt auf Daniel Dietmar Schambach, der seit der Gründung im Oktober 2013 für die deutsche Niederlassung des Konzerns tätig war.

Ab 1. Juni wird Mike Niebling neuer Geschäftsführer der Škoda Transportation Deutschland. (Foto: Škoda Transportation Deutschland)
Ab 1. Juni wird Mike Niebling neuer Geschäftsführer der Škoda Transportation Deutschland. (Foto: Škoda Transportation Deutschland)
Claus Bünnagel

Ab 1. Juni wird Mike Niebling neuer Geschäftsführer der Škoda Transportation Deutschland. Er folgt auf Daniel Dietmar Schambach, der seit der Gründung im Oktober 2013 für die deutsche Niederlassung des Konzerns tätig war und sich entschieden hat, den Konzern nun zu verlassen. Niebling ist seit Februar dieses Jahr als Senior Vice President Global Sales im Škoda Konzern tätig. Er bleibt in dieser Position, übernimmt nun aber zusätzlich die Position des Geschäftsführers der Škoda Transportation GmbH. Škoda hat mit neuen Straßenbahnen eine starke Position auf dem deutschen Markt. Bis zu 200 ForCity-Niederflurstraßenbahnen werden in neun deutschen Städten verkehren, die längste davon wird über 60 m lang sein.

29 Jahre bei Bombardier

Mike Niebling studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Schienenfahrzeugtechnik an der Technischen Universität Dresden. Unmittelbar nach seinem Studium trat er bei Bombardier Transportation ein, wo er fast 29 Jahre lang hauptsächlich in leitenden Führungspositionen tätig war. Er war für den Verkauf von Schienenfahrzeugen und Lokomotiven in ganz Europa verantwortlich.

Team aufgebaut

Daniel Dietmar Schambach trat im Oktober 2013 als Vertriebsdirektor für die Region D/A/CH und BE/NE/LUX in den Škoda Konzern ein und arbeitete sich sukzessive zusätzlich zum Geschäftsführer der deutschen Niederlassung hoch. Er formte und leitete ein Team aus Vertrieb, Projektingenieuren, Homologations- und Sicherheitsmanagern. Sein Team unterstützte das Mutterhaus in allen kommerziellen und technischen Projektphasen von Straßenbahnprojekten für Chemnitz, Schöneiche, Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen, Bonn, Frankfurt (Oder), Brandenburg an der Havel und Cottbus.

Die Škoda Gruppe

Zu den Produkten der Škoda-Gruppe gehören vor allem Niederflurstraßenbahnen, Elektrolokomotiven, Nahverkehrszüge, U-Bahnen, Elektro- und Trolleybusse sowie Steuerungs- und Antriebssysteme für Verkehrssysteme. Die Škoda-Gruppe hat mehrere Produktionsstätten in der Tschechischen Republik und eine in Finnland. Die Gruppe besitzt auch Geschäftseinheiten in Deutschland, Ungarn und anderen Ländern. Sie beschäftigt in ihren Unternehmen über 6.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2020 investierte Škoda gut 70 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung.

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