Ein Setra als mobile Corona-Teststation

Aktiv im Kampf gegen Covid-19 - Daimler Buses hat der Huber Group einen umgebauten Überlandlinienbus S 416 LE business zur Verfügung gestellt.

Spezialeinsatz in Corona-Zeiten – aus dem Überlandlinienbus S 416 LE business wurde eine mobile Teststation. (Foto: Daimler)
Spezialeinsatz in Corona-Zeiten – aus dem Überlandlinienbus S 416 LE business wurde eine mobile Teststation. (Foto: Daimler)
Martina Weyh

Ein Setra S 416 LE business als mobile Corona-Teststation – in nur vier Wochen wurde der Überlandlinienbus am Daimler-Standort Neu-Ulm umgebaut und steht der Huber Group in den kommenden Monaten als Teststation auf vier Rädern vor Schulen, Pflegeheimen und Firmen zur Verfügung. Bislang waren volldigitalisierte Corona-Testungen beim Mühlhausener Unternehmen nur stationär möglich – mit dem Setra kann der Einsatz fortan viel flexiber gestaltet werden.

So läuft der Test im Bus ab

Die Testpersonen betreten den 13 Meter langen Low Entry Bus, der über eine regenschützende Markise und eine Standheizung verfügt am hinteren Einstieg. Dort werden an einem neueingebauten Schalter die persönlichen Daten eingelesen und überprüft. Der Abstrich des Mund- oder Rachenraums erfolgt im vorderen Teil des Fahrzeugs.

Via WLAN-Zugang an Bord werden Probanden- und Probendaten verschlüsselt in eine Datenbank eingepflegt, um einen schnellen Ablauf und Abruf des Ergebnisses zu garantieren. Nach etwa eineinhalb Minuten können die Getesteten den Bus über den vorderen Einstieg wieder verlassen. Das Ergebnis des PCR-Testverfahrens liegt bereits innerhalb eines Tages vor.

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