Deutsch-indische Kooperation: Quantron und ETO Motors tun sich zusammen

Geplant ist eine Zusammenarbeit sowohl für den indischen als auch für den europäischen Markt – ein entsprechendes Abkommen habe beide Parteien bereits unterzeichnet. Verbindliche Vereinbarungen sollen im vierten Quartal 2022 folgen.

V.l.n.r.: Michael Perschke (Qunatron), Deepankar Tiwari und Karthik Sanjay Ponnapula (ETO) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. (Foto: Quantron)
V.l.n.r.: Michael Perschke (Qunatron), Deepankar Tiwari und Karthik Sanjay Ponnapula (ETO) bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. (Foto: Quantron)
Martina Weyh

Der Spezialist für emissionsfreie BEV- und FCEV-Transportlösungen Quantron und das indische Unternehmen ETO Motors aus Hyderabad, das Elektromobilitätslösungen und -dienstleistungen für die erste und letzte Meile sowie für Pendler innerhalb von Städten bereitstellt, wollen künftig stärker zusammenarbeiten.

Großes Zusammenarbeits-Portfolio soll die Märkte durchdringen

Im Rahmen der Partnerschaft will ETO Motors Quantron bei der Entwicklung und Zulassung von Quantron-Lkw, Last-Mile-Transportern und Bussen durch die zuständigen Behörden in Indien und anderen Ländern des indischen Subkontinents unterstützen. Zudem soll ETO alleiniger Vertriebspartner für alle Quantron-Fahrzeuge und -Technologien in diesem Gebiet werden.

Quantron will ETO auch Zugang zu seinen bestehenden Nachrüstsätzen für die Umrüstung von Verbrennungsmotoren auf Elektrofahrzeuge gewähren und den indischen Partner bei der Konzeption und Entwicklung indischer Versionen dieser Sätze mit indischer Preisgestaltung und indischen Lizenzen und Genehmigungen unterstützen.

Beide Unternehmen wollen insbesondere die Entwicklung von BEV- und möglicherweise FCEV-Umrüstungssätzen forcieren, die auf Anwendungen auf dem globalen Markt abzielen - Lastwagen, Busse oder sogar Züge (für FCEV), je nach Kosten und Machbarkeit.

Die Zusammenarbeit zielt auch auf die Einführung von Fahrzeugen und Infrastrukturen mit H2-Technologie (z. B. Tanks, Zapfsäulen und Elektrolyseure) durch Zusammenarbeit oder Import/Export von Technologien zwischen den Ländern ab.

Darüber hinaus werden beide Parteien auch bei der Entwicklung neuer Batterie-/Energielösungen kooperieren, die in Fahrzeugen/Produkten in den jeweiligen Regionen und in den jeweiligen Ländern eingesetzt werden sollen.

Gegenseitige Unterstützung soll es auch bei der gemeinsamen Nutzung einer Technologieplattform geben, die Konnektivität des Ökosystems, IoT, Flottenmanagementlösungen, standortbezogene Dienste, Routenmanagement, Energie, Aufladung und standortbezogene Dienste umfasst.

Verbindliche Vereinbarungen sollen im vierten Quartal 2022 fixiert werden.

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