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Zuschlag für BYD: 64 E-Busse gehen 2019 in Kolumbien auf Strecke

64 E-Busse wird das chinesische Unternehmen BYD, das bei der Ausschreibung erst kürzlich den Zuschlag erhalten hat, ins kolumbianische Medellín liefern.

In der kolumbianischen Stadt Medellín ist bereits der erste rein elektrische 18-Meter-BYD K11 in Betrieb. (Foto: BYD)
In der kolumbianischen Stadt Medellín ist bereits der erste rein elektrische 18-Meter-BYD K11 in Betrieb. (Foto: BYD)
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Martina Weyh

Ab 2019 wird Medellín die größte E-Busflotte in Kolumbien und die zweitgrößte in Lateinamerika unterhalten. Die Fahrzeuge werden voraussichtlich Mitte 2019 an den örtlichen Betreiber Metroplús ausgeliefert. „Wir werden Medellín zur Hauptstadt der Elektromobilität in Lateinamerika machen“, so Medellins Bürgermeister Federico Gutiérrez. Und weiter: „Wir arbeiten mit den übrigen C40-Städten zusammen, um den Klimawandel zu bekämpfen.“ Damit verwies er auf ein weltweites Netzwerk von Megacities, die sich dem Kampf für eine sauberere Umwelt verschrieben haben.

Laut Informationen von BYD soll die neue E-Busflotte täglich mehr als 300 km zurücklegen können. Weniger als zwei Stunden Ladezeit täglich sind veranschlagt, Ladestationen in verschiedenen Stadtteilen sollen den Betrieb unterstützen. Bereits 2017 hat Metroplús den ersten rein elektrischen 18-Meter-Gelenkbus BYD K11 in Betrieb genommen, der mittlerweile über 50.000 Kilometer auf dem Tacho hat. Im Vergleich zu einem Standard-Gelenkbus mit Dieselantrieb wurde nach Angaben des kolumbianischen Verkehrsunternehmens dadurch eine Kosteneinsparung von 60% sowie eine Wartungseinsparung von 75% im erzielt.

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