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West Nile-Fieber: Mückenschutz auf Reisen nach Südosteuropa beachten

Das Centrum für Reisemedizin (CRM) hat vermehrt Infektionen der durch Mücken übertragenen Virusinfektion gemeldet.

Das West Nile-Fieber breitet sich zunehmend auch in Europa aus. (Foto: Frank Hollenbach/pixelio)
Das West Nile-Fieber breitet sich zunehmend auch in Europa aus. (Foto: Frank Hollenbach/pixelio)
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Martina Weyh

Konsequenten Mückenschutz, insbesondere nachts, rät das CRM allen Reisenden mit dem Ziel Südosteuropa. Bei West Nile-Fieber handelt es sich um eine akute, oft grippeähnliche Erkrankung, die von nachtaktiven Mücken übertragen wird. Die Krankheit bricht drei bis sechs Tage nach dem Stich durch eine infizierte Mücke aus. Fieber, Muskelschmerzen und angeschwollene Lymphknoten sind typische Symptome. Vor allem bei älteren Menschen kann die Erkrankung lebensbedrohlich sein. „Ob sich ein Patient wirklich mit West Nile-Fieber infiziert hat, wird durch einen spezifischen Antikörpertest oder Virusnachweis diagnostiziert“, erklärt Professor Tomas Jelinek vom CRM. Eine spezifische Therapie für West Nile-Fieber existiert derzeit nicht.

Zahl der Erkrankungen zunehmend

Griechenland meldete in diesem Sommer in den Regionen Mittelgriechenland, Zentralmakedonien, Attika und Kreta bislang 153 Infektionen. Italien verzeichnet in Venetien, der Emilia-Romagna, der Lombardei und dem Piemont sowie auf Sardinien 327 Fälle. Seit Anfang August sind auch Fälle in Frankreich bekannt. Aus dem Departement Alpes-Maritimes, das zur Region Provence-Alpes-Côte d’Azur zählt, wurden elf Erkrankungen gemeldet. Neben Serbien und Slowenien kommen West Nile-Infektionen derzeit auch in Österreich und zwar in Wien und dem Waldviertel vor.

Weitere Informationen sind auf der Webseite des Centrums für Reisemedizin verfügbar.

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