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Zukunftsstrategien: MAN setzt auf Zusammenarbeit mit Start-ups

MAN Truck & Bus will sich vom Nutzfahrzeughersteller zum Anbieter intelligenter und nachhaltiger Transportlösungen wandeln.

Wege in die Zukunft: MAN will seine Zusammenarbeit mit Start-up-Unternehmen intensivieren. (Foto. MAN)
Wege in die Zukunft: MAN will seine Zusammenarbeit mit Start-up-Unternehmen intensivieren. (Foto. MAN)
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Martina Weyh

Auf dem Weg zu einem ganzheitlichen Transportanbieter setzt MAN auf neue Kundenlösungen und intensiviert seine Zusammenarbeit mit innovativen Start-ups. Das Unternehmen hatte in Zusammenarbeit mit dem European Innovation Council (EIC) aus diesem Grund zum sogenannten Start-up-Pitch Event in München 18 internationale junge Firmen aus den Bereichen E-Mobility, Connected Transport und Intelligent Supply Chain eingeladen, um „frische“ Ideen zu generieren und damit das bestehende Produkt-, Service- und Prozessportfolio zu erweitern oder in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einzubeziehen.

„Start-ups spielen für uns eine wichtige Rolle. Wir glauben, dass flexible, kreative Start-ups die Innovationsfähigkeit des Großunternehmens MAN enorm stärken können und wollen herausfinden, wie wir effizient mit ihnen zusammenarbeiten. Beim Fahrzeugprojekt CitE haben wir das bereits sehr erfolgreich praktiziert und können uns gut vorstellen, häufiger als Partner innovativer Gründer aufzutreten“, so Christoph Herr, Leiter Strategie & Produkt-Management bei MAN Truck & Bus.

Aus zwölf Ländern von Portugal oder Belgien bis Finnland reisten die innovativen Unternehmer an und brachten ungewöhnliche Ideen aus den Bereichen E-Mobility, Connected Transport & New Mobility, Intelligent Operations & Supply Chain, Smart Maintenance & Inspection oder Data Analytics & Competitive Intelligence mit.

Dabei, neben Entwicklern zukunftsweisender Getriebe für E-Trucks (Mazaro aus Belgien) oder neuartiger Batterie-Management-Systeme (Insplorion aus Schweden), waren unter anderem das niederländische Unternehmen OneWatt, dessen Sensoren (Embedded Acoustic Recognition Sensors, EARS) zusammen mit Künstlicher Intelligenz Motorengeräusche so genau analysieren kann, dass es drohende Fehler erkennt, bevor sie auftreten. So können Motorschäden und Ausfallzeiten verhindert werden. Das deutsche Start-up ONO hat ein futuristisches eCargobike für den Warentransport auf der letzten Meile erfunden. Weitere Ideen beziehen sich auf eine optimierte Routenplanung (Bestmile aus Schweden), Roboterprogrammierung (Cambrian Intelligence, UK) oder 3D-Sensoren zur Unfallverhütung (fastree 3D, Schweiz).

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