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Solaris: Bestens gerüstet für eisige Temperaturen

Im Fokus der technischen Lösungen des Busherstellers stehen Sicherheit und Komfort für die Fahrgäste, Zuverlässigkeit auf der Linie und nachhaltige energieeffiziente Mittel und Wege.

Mit einer speziellen Ausstattung und technischen Lösungen trotzen die Solarisbusse der Kälte. (Foto: Solaris)
Mit einer speziellen Ausstattung und technischen Lösungen trotzen die Solarisbusse der Kälte. (Foto: Solaris)
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Martina Weyh

Für Länder, in denen eisige Temperaturen weit unter null Grad vorherrschend sind, wie Norwegen, Schweden und Finnland oder in Bergregionen auf rund 3.000 Metern Höhe, kommen bei Solaris spezielle technische Lösungen und Ausstattungsmerkmale zum Einsatz, die Zuverlässigkeit, Sicherheit und Komfort gewährleisten.

Den Motor auf Starttemperatur wärmen

Das Solaris-Modell Urbino in seinen vielen Varianten, in Schweden und Norwegen meist als CNG-Modell eingesetzt, braucht in dieser Modellvariante zum Starten mindestens -12 Grad. In Schweden wird diese Starttemperatur durch den Einsatz einer Wasserheizung im Betriebshof gelöst. Mittels eines Warmwasseraustauscher-Anschlusses an der Fahrzeugfront, wird die Flüssigkeit des Motorkühlsystems und damit der Motor als auch das Heizungssystem erwärmt. In Norwegen präferiert man hingegen Motorvorwärmer, die die Temperatur der Kühlflüssigkeit und des Motoröls erhöhen.

Und die Urbino electric …

Um z. B. den zuverlässigen Einsatz der Batteriebusse im finnländischen Tampere zu gewährleisten, werden die für die Ladung eingesetzten Pantografen beheizt, damit sich bei den frostigen Temperaturen kein Eis bilden kann, der die Ladeeinheit beschädigen könnte. Nicht nur seine mobilen Komponenten und Elektroanschlüsse, sondern auch die Schienen, auf denen sich der Kontaktkopf bewegt, werden gleichbleibend gewärmt. Unter der Ladestation befindet sich zusätzlich eine Bodenheizung.

Im südschwedischen Ystad, wo der Urbino 12 electric als Hafenbus pendelt, ist eine bestimmte Temperatur im Fahrzeug vorprogrammiert, die beim Einsatz frühmorgens im Innenraum herrschen soll. Während des Overnight-Charging schaltet sich jeden Morgen automatisch die Standheizung- oder kühlung ein und fährt auf die gewünschte Temperatur. Die Energie der Batterien wird dadurch nicht belastet.

Zusätzliche Kälte-Ausstattung für alle Solaris-Modelle

Egal in welchen Kälteregionen Solarisbusse auf Strecke sind, ob in den skandinavischen Ländern oder auf verschiedenen Berglinien in Tirol, u. a. zu der am höchsten gelegenen Bushaltestelle Europas am Fuß des Rettenbacher Gletschers auf 2.675 m Höhe, ist die Ausstattung an die eisigen Gefilde angepasst.

Dazu gehören, entweder bereits in der Grundausstattung vorhanden oder optional bestellbar: beheizbare Spiegel, beheizbare Scheibe auf der Fahrerseite, verschiedene Dämmkomponenten, wie z. B. doppelte Dämmung von Seitenwänden und Decke, eine zusätzliche Dämmschicht in den Radhäusern der Fahrgestelle und eventuelle Montage von Bürsten als zusätzlichen Schutz gegen Schnee, doppelverglaste Seitenscheiben, zusätzliche Konservierung des Busbodens und der EBS-Ventile und Drei-Schicht-Lackierung des Chassis gegen Feuchte und Salz, wahlweise Bodenheizung, zusätzliche Anschlüsse im Busboden, die eine Nachladung von Akkus über Nacht ermöglichen, zusätzliche Beleuchtungsmodule, z. B. über den Türen, sowie spezielle Halterungen für Schneeketten an den Rädern.

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