A-Rosa macht Dampf beim Thema Nachhaltigkeit

In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) will das Schifffahrtsunternehmen eine ganzheitliche und langfristige Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln und im Unternehmen implementieren – dafür wurde jetzt eine neue Abteilung gegründet.

Sandra Wendland (l.) und Cynthia Hoppe sind die Gesichter der neuen Nachhaltigkeitsabteilung und sollen in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) die nachhaltige Ausrichtung des Flussschifffahrtsunternehmens A-Rosa konsequent vorantreiben. (Foto: A-ROSA Flussschiff GmbH)
Sandra Wendland (l.) und Cynthia Hoppe sind die Gesichter der neuen Nachhaltigkeitsabteilung und sollen in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) die nachhaltige Ausrichtung des Flussschifffahrtsunternehmens A-Rosa konsequent vorantreiben. (Foto: A-ROSA Flussschiff GmbH)
Martina Weyh

Die A-Rosa Flussschiff GmbH hat eine eigene Abteilung gegründet, um ihre nachhaltige Ausrichtung weiter konsequent voranzutreiben und die bisher auf viele verschiedene Positionen und Bereiche aufgeteilten Aufgaben zentral zu bündeln.

Sandra Wendland ist seit 1.Februar die neue Sustainability Managerin im Unternehmen, die gemeinsam mit Cynthia Hoppe für das Thema nachaltigkeit im Unternehmen verantwortlich zeichnet. In Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) soll das Team eine ganzheitliche und langfristige Nachhaltigkeitsstrategie entwickeln und im Unternehmen implementieren.

Unterstützt wird das neue Nachhaltigkeits-Team von der Steering Group Sustainability, die aus den Führungskräften der dafür relevantesten Unternehmensbereiche besteht.

„Wir bei A-ROSA sind uns unserer Verantwortung gegenüber der Natur und den Menschen schon immer sehr bewusst, denn unsere Reisen funktionieren nur in einer intakten Umwelt. Als Branchenführer im Bereich der Nachhaltigkeit wollen wir unser Engagement gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsteam und dem Fraunhofer ISI nun auf ein neues Niveau bringen. Wir werden uns ehrgeizige Ziele bis zunächst 2030 setzen, deren Erfüllung wir konsequent vorantreiben und gleichzeitig transparent darstellen“, erläutert Jörg Eichler, Geschäftsführer der A-ROSA Flussschiff GmbH.

Vollständige Wertschöpfungskette im Fokus

Die vollständige Wertschöpfungskette von A-Rosa, angefangen bei den Technologien und dem Hotelbetrieb auf den Schiffen, über Ausflüge und Stärkung der lokalen Wirtschaft, bis hin zu Verwaltung, Vertrieb und sozialer Verantwortung wird auf den Prüfstand gestellt.

Viel Know-how für die neue Aufgabe

A-Rosas neue Sustainability Managerin bringt jede Menge Wissen in ihre neue Aufgabe ein. Sandra Wendland hat einen Bachelorabschluss in Tourismusmanagement und ein Masterstudium „International Business and Sustainability“ an der Universität Hamburg absolviert.

Seit 2017 war sie bei Aldi Süd für die Entwicklung und Umsetzung von Corporate Responsibility-Strategien und -Maßnahmen verantwortlich. Ihre Schwerpunkte lagen zunächst auf sozialen Fragestellungen, wie der Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards in der Lieferkette, Menschenrechten und der verantwortungsvollen Beschaffung von Rohstoffen. Durch ihre Tätigkeit im Bereich Guest Feedback Management bei der TUI Cruises GmbH konnte sie viele Erfahrungen in der Reise- und Kreuzfahrtbranche sammeln.

Cynthia Hoppe hat nach ihrem Master im Wirtschaftsingenieurwesen als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fraunhofer-Institut für Großstrukturen in der Produktionstechnik Rostock (IGP) gearbeitet. Im Bereich der Produktionssysteme und Logistik unterstützte sie regionale Industriepartner dabei, ihre Prozesse effizienter zu gestalten und erarbeitete u.a. mit einer Reederei und einem Betreiber für Fähr- und Kreuzfahrten eine innovative Lösung, um mittels optimierter Abläufe den Emissionsausstoß zu reduzieren.

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