Gran Canaria setzt auf Solaris Busse

17 Urbino 12 des Busherstellers sollen auf der spanischen Sonneninsel auf Linie eingesetzt werden.

Bald im Linienverkehr in Las Palmas unterwegs: 17 Solaris Urbino 12. (Foto: Solaris). (Foto Solaris)
Bald im Linienverkehr in Las Palmas unterwegs: 17 Solaris Urbino 12. (Foto: Solaris). (Foto Solaris)
Martina Weyh

Der von Solaris Bus & Coach S.A. mit dem spanischen Verkehrsunternehmen Guaguas Municipales geschlossene Vertrag sieht bis Ende Mai die Lieferung von 17 Solaris Urbano 12 an die Hauptstadt von Gran Canaria, Las Palmas, vor.

Barrierefrei

Die dreitürigen 12 m langen Fahrzeuge werden laut Hersteller von einem umweltschonenden, und die strengsten Abgasnormen erfüllenden Motor mit einer Leistung von 220 kW angetrieben. In Einheit mit dem Automatikgetriebe, das über eine aktive Kickdown-Funktion verfügt, wird nach Herstellerinformationen immer die optimale Motordrehzahl und beste Dynamik beim Überwinden der zahlreichen Anhöhen auf der Insel bei zugleich sparsamer Fahrweise erreicht. Die Busse können 103 Passagiere befördern, davon 26 auf Sitzplätzen, von denen für ältere und mobilitätseingeschränkte Fahrgäste 12 stufenlos erreichbar sind. Darüber hinaus gibt es zwei Bereiche für die sichere Beförderung von Rollstühlen und eine elektronisch gesteuerte Rampe, die für das sichere und bequeme Ein- und Aussteigen von Rollstuhlfahrern sorgt.

Weitere Ausstattungsdetails

Die 17 Busse werden zudem mit einem umfassenden Fahrgastinformationssystem ausgestattet, dass z. B. dank den in Brailleschrift ausgeführten Tasten auch sehbehindertengerecht sein wird. Für die Sicherheit soll ein in den Fahrzeugen installiertes Videoüberwachungssystem sorgen, das außer der Überwachung des Fahrgastraums auch Kameras zur Unterstützung des Fahrers umfasst. Diese ergänzen dabei die Sicht entlang der Seitenfläche. Des Weiteren dienen eine Frontkamera und eine Rückfahrkamera zur Verbesserung der Sicht und Manövrierfähigkeit. Für den Fahrgastkomfort soll auch die Ausstattung mit USB-Ladegeräten sorgen.

Für die äußere Lackbeschichtung der Fahrzeuge wird ein Lack verwendet, der die Reinigung von Graffiti mit handelsüblichen Chemikalien ermöglicht. Auch die Sitze im Wageninneren werden mit einer Anti-Graffiti-Beschichtung versehen. Anstelle der hinteren Scheibe wird auf Kundenwunsch eine undurchsichtige Außenwand in der Farbe des Aufbaus verbaut, die die Nutzung für Werbezwecke ermöglicht.

Sicherheit

Zur maßgeblichen Erhöhung der Sicherheit aller an Bord soll das eingesetzte Feuerlöschsystem ebenso beitragen wie die für den spanischen und den italienischen Markt spezifische pneumatische Hupe, die erheblich lauter schallt, als eine normale Hupe.

Klima

Weil der Bus im heißen, südlichen Klima genutzt werden soll, hat das Verkehrsunternehmen auf ein Heizungssystem in den bestellten Bussen verzichtet. Stattdessen wurde eine zusätzliche Wärmedämmschicht eingesetzt, u.a. an den Seitenwänden, Radhäusern und Boden eingesetzt, die die Fahrzeuge kühl halten soll. Zudem wird das entsprechend der Wetterverhältnisse groß dimensionierte Klimaanlagensystem der Busse durch Luftschleier in den Türbereichen ergänzt, die das Eindringen von heißer Luft ins Fahrzeuginnere während des Aus- und Einsteigens von Fahrgästen verhindern soll.

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