250 Solaris Urbino 12 Erdgasbusse für Madrid

Der Verkehrsbetreiber der spanischen Hauptstadt Empresa Municipal de Transportes de Madrid (EMT) will ab 2023 ausschließlich elektrische, Hybrid- und CNG-betriebene Busse im ÖPNV einsetzen.

250 georderte Erdgasbusse sind bis dato der größte Auftrag, den der polnische Busbauer aus Spanien erhalten hat. (Foto: Solaris)
250 georderte Erdgasbusse sind bis dato der größte Auftrag, den der polnische Busbauer aus Spanien erhalten hat. (Foto: Solaris)
Martina Weyh

Auftragswert 73.375.000 Euro – noch dieses Jahr sollen aus der Order des größten ÖPNV-Unternehmens in Spanien – Empresa Municipal de Transportes de Madrid (EMT) – 91 CNG-betriebene Solaris-Busse nach Madrid ausgeliefert werden und zum Einsatz kommen. Die Gesamtlieferung soll bis 2023 abgeschlossen werden, heißt es in der Pressemitteilung des polnischen Busbauers.

Die Stadt fährt mit Wucht in eine grüne Zukunft - ab 2023 sollen in Madrid ausschließlich elektrische, Hybrid- und CNG-betriebene Busse im ÖPNV unterwegs sein, so das erklärte Ziel von EMT.

Angetrieben werden die 12 m langen Solaris Urbino CNG-Busse von einem 239 kW starken Motor, der auf den CNG-Betrieb ausgelegt wurde.  Fünf Tanks für die Speicherung von CNG mit einem Gesamtvolumen von 1.575 l werden auf dem Dach im vorderen Teil des Fahrzeugs platziert. Mit dieser Kraftstoffmenge und einer Reserve, die die minimale Gaskonzentration gewährleistet, soll das Fahrzeug mit einer Tankfüllung ca. 400 km weit kommen.

Im geräumigen, klimatisierten Innenraum des Urbino 12 CNG haben 100 Fahrgäste Platz. Den Passagieren stehen ein Fahrgastinformationssystem sowie USB-Ladebuchsen zur Verfügung. Die installierte Videoüberwachungsanlage soll ebenso wie die speziell nach EMT-Standards entwickelte Fahrerkabine für mehr Sicherheit an Bord sorgen.

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