Zaragoza setzt auf Irizar ie tram

68 Elektrobusse im Straßenbahndesign will der spanische Verkehrsbetreiber Avanza in der Hauptstadt der Autonomen Gemeinschaft Aragonien ab der zweiten Jahreshälfte 2022 nach und nach im Linienbetrieb einsetzen.

Die futuristische ie tram wird 2022 im ÖPNV der spanischen Metropole Zaragoza eingesetzt. Die Stadt hofft bei Umbau ihrer Stadtbusflotte auf weitere Fördergelder der EU im Rahmen des Förderprogramms „Plan Next Generation“. (Foto: Irizar)
Die futuristische ie tram wird 2022 im ÖPNV der spanischen Metropole Zaragoza eingesetzt. Die Stadt hofft bei Umbau ihrer Stadtbusflotte auf weitere Fördergelder der EU im Rahmen des Förderprogramms „Plan Next Generation“. (Foto: Irizar)
Martina Weyh

Es ist Irizars bisher größtes Elektrobusprojekt – in der spanischen Metropole Zaragoza sollen in der zweiten Jahreshälfte des kommenden Jahres (2022) 68 ie tram (51 Solos und 17 Gelenkbusse) auf Linie gehen.

Projekt Zukunft

Zaragoza will mit dem Einsatz der ie tram einen großen Schritt Richtung klimafreundliche Stadt gehen – aktuell sind dort bislang vier emissionsfreie und 111 Hybrid- sowie 352 Dieselbusse im ÖPNV unterwegs. Jeder Austausch eines Diesel- durch einen Elektrobus bedeute eine Ersparnis von 1.700 t CO2 im Laufe der Nutzungsdauer, nach der Umstellung des gesamten Fuhrparks der Stadt werden es über 621.000 t CO2 sein.

Die 12 und 18 m langen barrierefreien Stromer sind mit ihrem klaren, wie futuristischen Design und einem üppigen Platzangebot an das Erscheinungsbild von Straßenbahnen angelehnt. 145 Fahrgäste kann die E-Gelenkbusvariante befördern. Für die notwendige Reichweite sorgen die von Irizar entwickelten und produzierten Lithium-Ionen-Batterien.

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