Neun Temsa-Stromer für die litauische Stadt Druskininkai

Die georderten neun Meter langen MD9 electriCity des türkischen Busherstellers sollen bereits in den kommenden Tagen geliefert und zügig im ÖPNV eingesetzt werden.

Mehr als 165 Temsa-Stromer sind nach Angaben des türkischen Busherstellers auf litauischen Straßen unterwegs. (Foto: Temsa)
Mehr als 165 Temsa-Stromer sind nach Angaben des türkischen Busherstellers auf litauischen Straßen unterwegs. (Foto: Temsa)
Martina Weyh

Zuschlag für den türkischen Busbauer Temsa – die litauische Stadt Druskininkai hat neun MD9 electriCity bestellt. Die Midi-Elektrosolos, die im Temsa-Werk in der türkischen Millionenmetropole Adana vom Band gelaufen sind, sollen bereits in den nächsten Tagen geliefert und alsbald im Nahverkehr eingesetzt werden.

Temsa will seine Marktposition in Europa weiter zügig ausbauen. Nach Einschätzung von Hakan Koralp, Chief of Sales & Marketing Officer bei Temsa hat das Unternehmen begonnen, sich mit seinen Elektrofahrzeugen auf dem europäischen Markt durchzusetzen.

„Litauen ist eines der wichtigsten Länder für uns. Wir haben bisher mehr als 165 Fahrzeuge ausgeliefert. Und wir freuen uns sehr, mit unseren Elektrofahrzeugen ein Beispiel für die Vision der ‚Smart Cities‘ zu setzen. Druskininkai ist eine der vorbildlichen Städte mit ihren innovativen und umweltfreundlichen Aktivitäten. Unsere Verhandlungen über ein weiteres Elektrofahrzeugprojekt mit 25 Fahrzeugen für die kommende Zeit laufen noch. Wir verstärken unsere Position in der Region, indem wir die Anzahl unserer Fahrzeuge durch neue Verträge erhöhen."

Stadt und Gemeinde Druskininkai wollen nach eigenen Angaben ihre Kohlenstoffemissionen so schnell wie möglich auf Null reduzieren und arbeiten mit Tempo am Umbau ihres Fuhrparks.

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