Großbritannien investiert massiv in den Ausbau von Elektrobus-Flotten

Fünf lokale Verkehrsbehörden werden im Rahmen des Programms „Zero Emission Bus Regional Area“ (Zebra) mit fast 71 Mio. Pfund gefördert – beschafft werden sollen damit bis zu 335 Elektrobusse.

Großbritannien baut an einer landesweit klimafreundlichen Busflotte – bis 2025 sollen 4.000 emissionsfreie Busse unterwegs sein. (Foto: Leicester City Council)
Großbritannien baut an einer landesweit klimafreundlichen Busflotte – bis 2025 sollen 4.000 emissionsfreie Busse unterwegs sein. (Foto: Leicester City Council)
Martina Weyh

Die britische Regierung hat angekündigt fünf lokale Verkehrsbehörden im Rahmen des „Zero Emission Bus Regional Area“-Programms zu fördern – zur Umsetzung sollen knapp 71 Mio. Pfund an Fördermitteln eingesetzt und damit bis zu 335 Elektrobusse bestellt werden.

Die Mittel sind Teil der 270 Mio. Pfund, die im Haushaltsjahr 2021 bis 2022 für die Einführung von emissionsfreien Bussen und der erforderlichen Infrastruktur bereitgestellt werden.

In den Genuss der Zebra-Fördergelder kommen die lokalen Verkehrsbehörden Cambridgeshire and Peterborough Combined Authority (4,3 Mio. Pfund), Kent County Council (9,5 Mio. Pfund), Leicester City Council (busplaner berichtete) (19 Mio. Pfund), Milton Keynes Borough Council (16 Mio. Pfund) und Warrington Borough Council (21,5 Mio. Pfund).

In seiner Haushaltserklärung bestätigte der britische Finanzminister Rishi Sunak, dass zusätzliche 355 Mio. Pfund für die Einführung von emissionsfreien Bussen zur Verfügung stehen sollen. Der britische Verband für Personenbeförderung (Confederation of Passenger Transport) zweifelt allerdings, ob die Förderpläne der Regierung für das selbst gesteckte Ziel – 4.000 emissionsfreie Busse bis 2025 – ausreichen.

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