E-Transitbusse von Gillig künftig mit Akasol-Batterien unterwegs

Der US-amerikanische Busbauer setzt auf die reichweitenstarken Hochleistungsakkus des deutschen Batteriespezialisten.

Kommt ab 2023 zum Einsatz – das Batteriesystem AKASystem CYC wurde nach Angaben von Akasol speziell für den Fernverkehr entwickelt und ermöglicht variable Batteriekapazitäten mit bis zu 686 kWh. Im Bild: der Elektrobus von Gillig. (Foto: Gillig)
Kommt ab 2023 zum Einsatz – das Batteriesystem AKASystem CYC wurde nach Angaben von Akasol speziell für den Fernverkehr entwickelt und ermöglicht variable Batteriekapazitäten mit bis zu 686 kWh. Im Bild: der Elektrobus von Gillig. (Foto: Gillig)
Martina Weyh

Der US-amerikanische Transitbus-Hersteller Gillig hat sich entschieden, zukünftig Akasol-Batteriesysteme in seinen Transitbussen einzusetzen.

„Wir haben erkannt, wie wichtig die Reichweite für unsere Kunden ist, und haben daher eine umfassende Marktsuche durchgeführt, um ein System zu finden, das den Kunden, die es benötigen, maximale Reichweite bietet und gleichzeitig Modularität für diejenigen mit kürzeren Strecken", erläutert Ben Grunat, Gilligs Vizepräsident Produktplanung und Strategie.

Die neue Batterie liefere eine 32-prozentige Steigerung der Energiekapazität an Bord und generiere damit eine deutlich größere Reichweite, so der Transitbus-Spezialist.

Mit verfügbaren Konfigurationen von 490, 588, und 686 kWh sowie der größten Auswahl an verfügbaren Ladeoptionen könne Gillig seine Busse künftig so konfigurieren, dass sie die Anforderungen jeder Behörde erfüllten, teilte das Unternehmen mit. Den elektrischen Antriebsstrang für die Transit-Stromer steuert Cummins bei.

Der Gillig-Elektro-Transitbus basiert auf der seit Jahren bekannten und bewährten Niederflurplattform des Busbauers, die in der Branche für ihre Zuverlässigkeit und Haltbarkeit bekannt ist. Dadurch sei auch die Integration in bestehende Transitflotten gewährleistet.

Integrierte Seitenaufprallbalken sorgten für zusätzliche Sicherheit und schnell zu wechselnde Seitenschweller-Verkleidungen für eine einfache Wartung.

Die Gillig E-Busse sind in den Längenvarianten 35 Fuß (10,67 m) und 40 Fuß (12,2 m) erhältlich. Erstere ist mit 31 Sitzplätzen ausgestattet und kann insgesamt 62 Passagiere befördern. In der 12,2-m-Version können insgesamt 75 Fahrgäste mitfahren, davon 38 auf Sitzplätzen.

Über Gillig:

Gillig, 1890 gegründet, ist der führende Hersteller von schweren Transitbussen in den USA und bietet ein reiches Portfolio an sauberen Energieantrieben an, darunter batterieelektrische, dieselelektrische Hybride, nahezu emissionsfreies komprimiertes Erdgas und sauberer Diesel, die alle auf der bewährten Niederflurplattform des Unternehmens entwickelt wurden.

Die Herstellung erfolgt am Firmensitz im kalifornischen Livermore – vom ersten Entwurf bis zur Endmontage.

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