10 Solaris-Stromer für Novi Sad

Geliefert werden die über 6 Mio. Euro teuren E-Solo-Versionen aus der polnischen Busschmiede samt Ladeinfrastruktur Anfang 2023.

Aktuell rollen nach Solaris-Angaben über 1.200 Urbino electric auf europäischen Straßen – und der Trend geht weiter nach oben. (Foto: Solaris)
Aktuell rollen nach Solaris-Angaben über 1.200 Urbino electric auf europäischen Straßen – und der Trend geht weiter nach oben. (Foto: Solaris)
Martina Weyh

Anfang 2023 ist es soweit – dann sind zehn Solaris Urbino 12 electric auf den Straßen von Novi Sad, der zweitgrößten serbischen Metropole unterwegs. Auch die notwendige Ladeinfrastruktur –  fünf Ladegeräte für die Ladung per Stecker und drei Pantograf-Ladestationen hat das serbische Verkehrsunternehmen JGSP Novi Sad bei Solaris geordert. Der Gesamtauftragswert beläuft sich nach Solaris-Angaben auf 6,2 Mio. Euro.

Finanziert wurde der Kauf der Solaris-Stromer im Rahmen des Projektes „Green Cities Framework 2 W2 – Novi Sad Electric Buses“ durch die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung.

Weitere Details

An Bord der 12 m langen niederflurigen Stromer sind Solaris-High-Power-Batterien mit einer Gesamtkapazität von 90 kWh, die sowohl per Stecker als auch via Pantograf geladen werden können. Für die gleichmäßige Fahrt in den 12-Meter-Modellen sorgt ein 160-kW-starker, luftgekühlter Zentralmotor.

Klimaanlage, eine Videoüberwachungsanlage im Innenraum und ein MirrorEye-System ergänzen die Ausstattung. Dabei handelt es sich um einen Satz von Kameras, die die konventionellen Seitenspiegel ersetzen und das Sichtfeld des Fahrers erweitern – zudem wird die Sicht in der blendenden Sonne, bei Regen und bei Dunkelheit verbessert.

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