BYD: Zwei neue Modelle

Mit dem K7M-ER und dem C9M zielt der chinesische E-Bus-Spezialist verstärkt auf den Transit- und Reisebereich ab.

Der vollelektrische Midi K7M-ER ist für den Überlandbereich konzipiert. (Foto: BYD)
Der vollelektrische Midi K7M-ER ist für den Überlandbereich konzipiert. (Foto: BYD)
Claus Bünnagel

BYD hat auf der BusCon 2019 Ende September im Kongresszentrum in Indianapolis zwei neue vollelektrische Modelle vorgestellt – den Überlandmidibus K7M-ER mit 20 Sitzplätzen sowie den Reisebus C9M. Bei der Entwicklung des K7M-ER ließ BYD etliche Kundenwünsche aus den Verkehrsbetrieben einfließen. So ist Tür 1 nun 100 cm breit, so dass die Rollstuhlrampe vom hinteren Einstieg nach vorne verlegt werden konnte. Der E-Bus besitzt nach Herstellerangabe eine Maximalreichweite von bis zu 300 km und eine Ladezeit von 3,5 bis 4 Stunden. Der 12-m-Solo C9M eignet sich bei einer Reichweite von laut BYD rund 220 km ideal für Pendelkurse. Er weist 49 Sitze auf oder bei WC-Einbau 45 Plätze. Die Ladezeit beträgt 4,5 bis 5 Stunden.

Produktionsstätte in Kalifornien

BYD beschäftigt mehr als 750 Mitarbeiter in seiner Produktionsstätte in Lancaster (Kalifornien). Insgesamt haben die Chinesen in Nordamerika mehr als 250 Mio. US-Dollar investiert. Damit können sie die Anforderungen der Federal Transit Administration erfüllen, die eine Produkt im Lande vorsieht, um Zollfreiheit zu erreichen. Weltweit beschäftigt BYD 220.000 Mitarbeiter.

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