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Akasol expandiert in den nordamerikanischen Markt

Der Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen plant, eine Produktionsstätte im Großraum Detroit in Michigan, USA, zu eröffnen.

„Zwei Drittel der Anfangskapazitäten unserer neuen US-Produktionsstätte sollen für Neukunden genutzt werden, das verbleibende Drittel für unsere Bestandskunden“, so Roy Schulde, Präsident der US-Tochtergesellschaft Akasol Inc. (Foto: Akasol)
„Zwei Drittel der Anfangskapazitäten unserer neuen US-Produktionsstätte sollen für Neukunden genutzt werden, das verbleibende Drittel für unsere Bestandskunden“, so Roy Schulde, Präsident der US-Tochtergesellschaft Akasol Inc. (Foto: Akasol)
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Martina Weyh

Um die steigende Nachfrage internationaler Großkunden bedienen zu können plant der Pionier in der Entwicklung und Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriesystemen Akasol die Ansiedelung einer Produktionsstätte im US-Bundesstaat Michigan im Großraum Detroit. Die Produktion soll bereits im nächsten Jahr beginnen.

Viele Geld nimmt AKASOL für die Umsetzung in die Hand – geplant ist eine Gesamtinvestition im mittleren zweistelligen Millionenbereich (Euro). Zuschüsse für die neue Produktionsstätte sind nach Informationen des Unternehmens seitens des Staates Michigan im Rahmen des „Michigan Business Development Program“ bereits zugesagt.

Mit dem Projekt werden über 200 Arbeitsplätze geschaffen und der Standort stellt sicher, dass AKASOLs Kunden die Vorschriften des „Buy America Act“ einhalten. Dieser schreibt vor, dass in den USA lokal produzierte Batteriesysteme bezogen werden müssen.

Die neue Akasol-Produktionsstätte in Michigan wird über eine ähnliche Kapazität verfügen wie der derzeitige Serienfertigungsstandort des Unternehmens im hessischen Langen (Deutschland). Zu Produktionsbeginn, Anfang 2020, will Akasol sich am US-amerikanischen Standort zunächst auf das AKASystem OEM PRC Batteriesystem der zweiten Generation konzentrieren, danach sollen Batteriesysteme mit hoher Energiedichte folgen.

„Unser neuer Standort in Michigan wird die Geschäftsentwicklung und -aktivitäten mit neuen und bestehenden nordamerikanischen Kunden beschleunigen“,

ist Sven Schulz, CEO von Akasol, überzeugt. Bis 2021 erwartet der Hersteller eine Produktionssteigerung auf 400 MWh im Dreischichtbetrieb.

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