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Autonomer Kleinbus erobert Sylt

Ab Ende des Jahres soll der NAF-Bus (nachfragegesteuerter autonom fahrender Bus) auf der Insel im Einsatz sein.

Bald Teil des ÖPNV auf Sylt, der NAF-Bus.
Bald Teil des ÖPNV auf Sylt, der NAF-Bus.
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Martina Weyh

Ausgerüstet ist der 4,75 Meter lange Bus des französischen Herstellers Navya, der für die Sylter Verkehrsgesellschaft im Einsatz sein wird, mit elf Sitz- und vier Stehplätzen. Der Elektromotor kann auf bis zu 45 km/h beschleunigen, soll aber auf Strecke nur maximal 25 km/h fahren. Zudem müssen die ausgewählten Strecken, auf denen das Fahrzeug unterwegs sein soll, im Vorfeld programmiert werden, da die im Bus vorhandene Satelliten-Navigation zur Orientierung alleine nicht ausreicht.

Auch wenn der Bus autonom fährt, muss aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage immer ein sogenannter Operator mit an Bord sein, um in Notfällen einzugreifen, z. B. wenn die Sensoren ein Hindernis orten und das Fahrzeug deshalb stoppt und stehenbleibt.

Zur Hälfte ist das Bundesverkehrsministerium im Rahmen der Förderrichtlinie "Automatisiertes und vernetztes Fahren" an der Finanzierung des Naf-Bus-Projekts beteiligt, wissenschaftlich begleitet wird es von der die Kieler Christian-Albrechts-Universität. Weitere Projektpartner sind neben der Busgesellschaft SVG Autokraft, EurA, Interlink, Green-Tec, Fast-Lean-Smart und Moteg. Die Zukunftsvision dahinter ist die Vorstellung eines „ÖPNV On Demand“, mit autonom fahrenden Bussen ohne feste Routen und Fahrpläne, die einzig durch die Nachfrager gesteuert werden.

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