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Spart Energie und schützt: Continentals intelligente Arbeitsbekleidung

Continental hat auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas erstmals zwei Prototypen für eine wärmende und für eine aktiv leuchtende Sicherheitsjacke vorgestellt.

Soll wärmen und schützen, die intelligente Arbeitskleidung von Continental. (Foto: Continental)
Soll wärmen und schützen, die intelligente Arbeitskleidung von Continental. (Foto: Continental)
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Martina Weyh

Das Technologieunternehmen Continental setzt auf intelligente Arbeitskleidung, sogenannte Smart Wearables, deren Einsatz laut Unternehmen den Umgang mit Technik im Alltag revolutionieren und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen soll. Tobias Huber, bei Continental für die Entwicklung intelligenter und funktionaler Materialien verantwortlich, erklärte bei der Vorstellung in Las Vegas: „Dieses Konzept eröffnet enorme Möglichkeiten für die Zukunft. Denn die Interaktion mit der Fahrzeugelektronik ist erweiterbar: So könnten künftig Sensoren aus der Kleidung Daten wie Feuchtigkeit und Temperatur ermitteln und daran anknüpfend die Klimaautomatik über die Fahrzeugelektronik steuern.

So funktioniert die intelligente Arbeitskleidung der Zukunft

Besser erkennbar zu sein ist für Kurierfahrer, Mitarbeiter von Rettungs- und Versorgungsdiensten sowie Bus- und Lkw-Fahrer ein entscheidender Sicherheitsfaktor in Gefahrensituationen und bei schlechten Witterungsverhältnissen. Die von Continental entwickelte optional beheizbare Warnjacke mit LED-Lichtern schützt ihren Träger vor Unfällen und aktiviert sich selbstständig beim Verlassen des Fahrzeugs. Die zusätzlich zu herkömmlichen Reflektoren integrierten energiesparenden LED-Leuchten gewährleisten eine gute Sichtbarkeit bei Dunkelheit – auch dann, wenn die Jacke nicht von einer externen Lichtquelle angestrahlt wird.

Eine im Fahrzeugsitz integrierte Spule lädt die Akkus für die LEDs und die integrierte Heizung induktiv auf. Die Leuchtfunktion wird zudem automatisch aktiviert, sobald der Fahrer die Ladestation – also den Sitz – verlässt. Dadurch hat die Jacke immer genug Strom. Eine flexible zweite Spule in der Jacke nimmt die Energie von der Sitzspule auf. Verschiedene Materialschichten sichern die Waschbarkeit und begrenzen die Abstrahlung des Magnetfelds auf den Fahrer. Über ins Textil eingearbeitete Drähte versorgt ein Akku die LEDs mit Energie. Der Akku samt Ansteuerungselektronik kann überall dort untergebracht werden, wo er nicht stört, beispielsweise in der Brusttasche.

Reduzierter Energieverbrauch bringt mehr Reichweite

Laut Unternehmensinformationen kann mit der Jackenheizung der Energieverbrauch für das Wärmen des Innenraums um bis zu 90 Prozent reduziert werden, was beim Einsatz von Elektrofahrzeugen zusätzliche Reichweite bringt. Statt des Innenraums wird der Fahrer selbst gewärmt. Künftig sollen elektrisch leitfähige Polymermischungen, die mittels Druckverfahren in das Material integriert werden, die gewünschte Wärme in der Jacke erzeugen.

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