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48 eCitaro mit Pantograf für die Üstra

30 Solos sowie 18 Gelenkbusse vom Typ eCitaro liefert Mercedes-Benz bis Ende 2021 nach Hannover. Damit sollen künftig die Innenstadtlinien rein elektrisch bedient werden.

Freuen sich über den Rahmenvertrag zur Lieferung von 48 Mercedes-Benz eCitaro nach Hannover: v.l. Alexander Kols, Rüdiger Kappel und Ulrich Bastert (alle Daimler AG) sowie Dr. Volkhardt Klöppner, Denise Hain und Elke Maria van Zandel (alle Üstra). (Foto: Daimler AG)
Freuen sich über den Rahmenvertrag zur Lieferung von 48 Mercedes-Benz eCitaro nach Hannover: v.l. Alexander Kols, Rüdiger Kappel und Ulrich Bastert (alle Daimler AG) sowie Dr. Volkhardt Klöppner, Denise Hain und Elke Maria van Zandel (alle Üstra). (Foto: Daimler AG)
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Claus Bünnagel

Die Üstra erhöht das Tempo bei der Elektrifizierung des Busverkehrs in Hannover. Sie hat nach Abschluss einer europaweiten Ausschreibung48 eCitaro mit Pantograf bei Mercedes-Benz geordert. Alle E-Busse des Großauftrags sind mit Pantografen für Zwischenladungen ausgestattet. Bestandteil des Rahmenvertrags sind neben 30 Solos auch 18 eCitaro G. Die ersten vier Einheiten werden noch in diesem Jahr ausgeliefert. Diese verfügen jeweils über zehn HV-Module mit einer Gesamtkapazität von 243 kWh. Nach den erforderlichen betrieblichen Tests sowie der Fahrerschulung sollen die neuen Fahrzeuge laut „Motormobiles“ voraussichtlich Anfang 2020 auf der Linie 100/200 zum Einsatz kommen, auf der seit 2016 bereits drei Solaris Urbino 12 electric unterwegs sind. 

Elektrifizierung der Innenstadtlinien

Die Üstra möchte den Busbetrieb in der hannoverschen Innenstadt bis Anfang 2023 komplett auf reinen Elektroantrieb umstellen. Nach der Linie 100/200 (13 E-Solos) folgen bis Ende 2021 die weiteren Innenstadtlinien: Linie 121 (zehn E-Gelenkbusse), Linie 128 (sechs E-Solos), Linie 134 (sechs E-Solos) und Linie 120 (drei E-Solos und vier E-Gelenkbusse). Da sich die konduktive Aufladung auf der Linie 100/200 seit 2016 bewährt hat, werden in den kommenden Jahren die Endpunkte der Innenstadtbuslinien jeweils mit der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur ausgerüstet: August-Holweg-Platz (Linie 100/200), Altenbekener Damm und Haltenhoffstraße (Linie 121), Peiner Straße und Nordring (Linie 128 und 134), Aegidientorplatz und Ahlem (Linie 120). Darüber hinaus möchte die Üstra die beiden Betriebshöfe Mittelfeld und Vahrenwald für die Ladungs- und Instandhaltungsprozesse der Elektrobusse umfangreich umbauen. 

Hohe Fördermittel

Möglich ist die Realisierung dieses Großprojekts durch Förderungen des Bundesumweltministeriums mit 22,7 Mio. Euro sowie der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) mit 3,3 Mio. Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen für die Zukunftsoffensive E-Bus auf etwa 52,7 Mio. Euro. Der Eigenanteil der Üstra beträgt rund 26,7 Mio. Euro. Bislang betreibt die Üstra 331 Stadtbahnen, 141 Omnibusse und vier elektrisch angetriebene Schiffe. Die Busse legen auf 38 Linien mit 672 Haltestellen im Jahr rund 12 Mio. km zurück.

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