Klimaschutz: Futouris, KlimaLink und Deutscher Klimafonds Tourismus tun sich zusammen

Im Rahmen der Zusammenarbeit wollen die Partner gemeinsam die Klimaschutzbemühungen im Tourismus weiter stärken.

Wirksamer Klimaschutz funktioniert nur über gemeinsame Standards zur Berechnung von Emissionen – davon sind die neuen Partner Futouris, KlimaLink und DKT überzeugt. Die nachhaltige Transformation sei eine der zentralen Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Tourismuswirtschaft, im Bild: Sven Liebert, Generalsekretär des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und Träger des DKT und Swantje Lehners, Geschäftsführerin von Futouris und Vorstandsvorsitzende von KlimaLink. (Foto: Futouris)
Wirksamer Klimaschutz funktioniert nur über gemeinsame Standards zur Berechnung von Emissionen – davon sind die neuen Partner Futouris, KlimaLink und DKT überzeugt. Die nachhaltige Transformation sei eine der zentralen Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Tourismuswirtschaft, im Bild: Sven Liebert, Generalsekretär des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und Träger des DKT und Swantje Lehners, Geschäftsführerin von Futouris und Vorstandsvorsitzende von KlimaLink. (Foto: Futouris)
Martina Weyh

Treibhausgasemissionen in der Tourismusbranche weiter reduzieren – das ist das erklärte Ziel der drei Organisationen Futouris, KlimaLink und Deutschem Klimafonds Tourismus (DKT). U.a. sollen einheitliche Berechnungsstandards mehr Transparenz hinsichtlich der klimaschädlichen Emissionen im Tourismus schaffen.

Gefragt ist eine gemeinsame Berechnungsgrundlage für Reise-Emissionen

„Klimaschutz im Tourismus darf kein Wettbewerbsthema sein, sondern funktioniert nur, wenn alle Akteure sich über Organisationsgrenzen hinweg zusammentun! Die Aktivitäten von DKT und Futouris/ KlimaLink ergänzen sich vortrefflich und wir sind sicher: Gemeinsam können wir die Emissionen der Tourismuswirtschaft signifikant reduzieren“, freut sich Swantje Lehners, Geschäftsführerin von Futouris und Vorstandsvorsitzende von KlimaLink, auf die Zusammenarbeit.

Im Futouris- Branchenprojekt „Klimabewusst reisen“ wurde eine erste Fassung für eine gemeinsame Berechnungsgrundlage für Reise-Emissionen erarbeitet. Ab Anfang 2024 werden einheitliche Emissionsdaten auf Basis dieses Standards über die zu diesem Zweck gegründete KlimaLink-Plattform für die Branche verfügbar gemacht.

Ziel ist die Transparenz des Klimafußabdruckes von Urlaubsreisen am Point-of-Sale. Dadurch werden Reisende für klimabewusste Reiseentscheidungen sensibilisiert und Vertriebsmitarbeiterinnen und -arbeiter befähigt, zur Klimawirkung von Reisen konkret zu beraten.

Der DKT hingegen hat zum Ziel, die Treibhausgasemissionen der gesamten deutschen Tourismuswirtschaft zu erfassen und zeitgleich ein Finanzierungsinstrument für Reduktionsprojekte in Destinationen in Deutschland zu entwickeln.

In Zusammenarbeit mit dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) wird hierfür die Klimabilanz der deutschen Tourismuswirtschaft mit einem allgemeingültigen Berechnungsstandard ermittelt. Ergänzend dazu werden detaillierte Emissionsberechnungen für Unternehmen und Destinationen durchgeführt. Diese bilden dann die Grundlage für wissenschaftlich fundierte Projekte zur Emissionsreduktion. Damit wird der Beitrag der Tourismusbranche zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele sichtbar. Der DKT wird ebenso in einer breiten Kampagne die Öffentlichkeit über die Relevanz von Klimaschutz im Tourismus informieren.

Mehr Klimaschutz in der Tourismusbranche geht nur gemeinsam

Die Zusammenarbeit dient dazu, Synergien zu identifizieren und zu nutzen, den wissenschaftlichen und fachlichen Austausch zu fördern, gemeinsame Kommunikationsmaßnahmen abzustimmen und eine breite Unterstützung für beide Vorhaben in der Tourismuswirtschaft zu erreichen. Auf diese Weise wollen die drei Initiativen die Klimaschutzbemühungen in der deutschen Tourismuswirtschaft weiter intensivieren.