Wikinger Reisen verstärkt Kampf gegen den Plastikmüll

Der Reiseveranstalter und WWF-Partner unterstützt eine Studie der Umweltschutzorganisation und setzt seine 2018 begonnene Kampagne „Flas(c)hback“ gegen Plasikmüll fort.

Plastikmüll bleibt draußen: Wikinger Reisen unterstützt eine WWF-Studie zur Vermeidung von Kunststoffverpackungen (Foto: Wikinger Reisen)
Plastikmüll bleibt draußen: Wikinger Reisen unterstützt eine WWF-Studie zur Vermeidung von Kunststoffverpackungen (Foto: Wikinger Reisen)
Martina Weyh

Das 1969 im westfälischen Hagen gegründete Familienunternehmen Wikinger Reisen setzt sich seit 50 Jahren für nachhaltige Umweltkonzepte ein und verstärkt seinen Kampf gegen Plastikmüll weiter. Der WWF-Partner unterstützt eine entsprechende Studie der Umweltschutzorganisation. In den kommenden Monaten wird der WWF Deutschland die Situation in Mittelmeerhotels analysieren und einen Ratgeber für Unterkünfte, Reiseveranstalter und Touristen entwickeln. Ziel ist die Vermeidung von Einwegmüll und ‑verpackungen. Wikinger Reisen plant, im Laufe des Sommers eine Informationsbroschüre zum Thema vorzustellen, Studienergebnisse und Leitfaden sollen im Herbst folgen.

Studie: Augenmerk auf Plastikvermeidung

Das Thema Plastikmüll betrifft alle – Veranstalter, Gäste und Hotels. Mit der Studie soll die Kommunikation zum Thema forciert und Maßnahmen aufgezeigt werden, die jeder einzelne Akteur konkret umsetzen kann. Gemeinsames Ziel von WWF und Wikinger Reisen ist es, effektive Vermeidungsstrategien zu entwickeln.

„Wir wollen Maßnahmen und Wirkungsweisen darstellen – auch im Hinblick auf Urlauberwünsche und gesetzliche Vorgaben“, erklärt Lena Bohndorf aus dem Marketing von Wikinger Reisen.

Best-Practise-Beispiele sollen den Leitfaden für die Touristik abrunden.

Wikinger-Kampagne „Flas(c)hback“

In der im vergangenen Jahr gestarteten Kampagne Flas(c)hback ruft Wikinger Reisen Gäste und Partner zur Vermeidung von Plastikmüll auf. Der Veranstalter plädiert für Mehrwegbehältnisse und organisiert für Wander- und Radurlauber Möglichkeiten, ihre Trinkflaschen aufzufüllen. Weltweit verzichtet er auf Plastikbesteck und -teller bei Picknicks, in Thailand verteilt er an seine Gäste Stofftaschen für den Einkauf.   

Im Rahmen von „Flas(c)hback“ bietet der Veranstalter u. a. auf dem Darß die erste plastikfreie Reise an. Bei der Tour in Mecklenburg-Vorpommern wohnen Aktivurlauber in einem Bio-Hotel, das systematisch auf Plastikmüll verzichtet. Neu bei diesem Programm ist die komplette Vermeidung von Kunststoff.

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