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Baden-Württemberg weitet Förderung emissionsarmer Busse aus

Für Städte und Gemeinden mit hoher Schadstoffbelastung werden 2 Millionen Euro Sonderfördermittel bereitgestellt.

Alte Dieselbusse in Baden-Württemberg sollen durch die Bereitstellung der Sonderfördermittel möglichst schnell aus dem Verkehr gezogen werden. (Foto: Thommy Weiss/pixelio)
Alte Dieselbusse in Baden-Württemberg sollen durch die Bereitstellung der Sonderfördermittel möglichst schnell aus dem Verkehr gezogen werden. (Foto: Thommy Weiss/pixelio)
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Martina Weyh

Im Interesse der Luftreinhaltung will das Verkehrsministerium in stark belasteten, den Stickstoffdioxid-Grenzwert überschreitenden Gebieten alte Dieselbusse vorzeitig und beschleunigt durch emissionsarme Euro VI-Dieselbusse ersetzen. „Der ÖPNV ist eine wichtige Säule der nachhaltigen Mobilität. Dabei ist eine emissionsarme Busflotte von großer Bedeutung, um die Belastung der Luft mit Schadstoffen wirksam zu senken“, so Verkehrsminister Winfried Hermann.

Die Umsetzung in der Praxis

Seit 1. September können betroffene Verkehrsunternehmen, die Busse in Städten und Gemeinden einsetzen, in denen der Grenzwert für die Luftbelastung überschritten wird, Förderanträge bei der L-Bank einreichen. Der Förderbetrag beträgt, abhängig von der Größe des Busses, zwischen 40.000 und 70.000 Euro. Die Förderung kann auch mit anderen Förderlinien z. B. zur Elektromobilität kombiniert werden. Voraussetzung dafür ist der zwingende Nachweis seitens der Verkehrsunternehmen, den Bus an mindestens 250 Tagen im Jahr in von der Grenzwertüberschreitung betroffenen Gebieten einzusetzen.

Weitere Informationen sind auf den Webseiten des Verkehrsministeriums Baden-Württembergs und der L-Bank gebündelt abrufbar.

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