Weiterer Ausbau der Regiobuslinien im Ländle

Um die Anbindung an den ländlichen Raum weiter zu verbessern, fördert das Land Baden-Württemberg zehn neue Regiobuslinien.

Mit seinem Förderprogramm unterstützt das Land Baden-Württemberg den Aufbau attraktiver Regiobuslinien, die auf Basis des landesweiten Stundentakts einen sinnvollen Lückenschluss bei fehlenden Schienenverkehr gewährleisten sollen. (Foto: Verkehrsministerium BW)
Mit seinem Förderprogramm unterstützt das Land Baden-Württemberg den Aufbau attraktiver Regiobuslinien, die auf Basis des landesweiten Stundentakts einen sinnvollen Lückenschluss bei fehlenden Schienenverkehr gewährleisten sollen. (Foto: Verkehrsministerium BW)
Martina Weyh

Verkehrswende, das bedeutet auch die bessere Anbindung von Stadt und Land – in Baden-Württemberg wächst das Regiobusnetz jetzt um weitere zehn Linien auf insgesamt 46 Strecken und rund 1.182 km an. Ferner erhalten drei bestehende Regiobuslinien eine Folgeförderung, bei sechs weiteren wurde eine Erweiterung des Angebots bewilligt.

Mit 26,6 Mio. Euro nehmen die Verantwortlichen im Ländle dafür viel Geld in die Hand. Mit dem bereits seit 2015 bestehenden Förderprogramm Regiobusse unterstützt Baden-Württemberg Stadt- und Landkreise dabei, Orte ohne direkten Schienenanschluss mit attraktiven, schnellen und hochwertigen Buslinien im Stundentakt an den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) anzubinden und damit bestehende Lücken im Schienennetz zu schließen.

Komfortable Busse mit Klimaanlage, Niederfluranteil, WLAN und USB-Steckdosen sind in der Regel an Wochentagen in der Zeit von 5 Uhr bis 24 Uhr, an Samstagen von 6 Uhr bis 24 Uhr und an Sonntagen von 7 Uhr bis 24 Uhr im Stundentakt unterwegs. Sichere Anbindungen an den Schienenverkehr und Wartezeit auf verspätete Züge sind dabei gewährleistet.

 „Mit den Regiobussen erweitern wir das Nahverkehrsangebot in der Fläche und ermöglichen gerade Gemeinden in ländlichen Räumen eine attraktive, verlässliche und schnelle Anbindung von frühmorgens bis spätabends. Es freut mich besonders, dass mit dem Alb-Donau-Kreis und dem Landkreis Biberach zwei neue Regionen mit Regiobuslinien erschlossen werden“, so Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann.

Neue Regiobuslinien: 

  • Bad Wildbad - Freudenstadt
  • Bad Saulgau - Pfullendorf
  • Bad Wurzach - Bad Waldsee
  • Biberach - Erolzheim
  • Biberach - Riedlingen
  • Erolzheim - Memmingen
  • Furtwangen - Villingen
  • Laichingen - Bad Urach
  • Laichingen - Blaubeuren
  • Tettnang - Wangen

Laufzeit folgender Regiobuslinien verlängert:

  • Bühlertann - Schwäbisch Hall-Hessental
  • Gerabronn - Crailsheim
  • Göppingen - Lorch

Erweiteres Angebot auf diesen Regiobuslinien:

Auf den bestehenden Regiobuslinien von Kirchheim/Teck zum Stuttgarter Flughafen sowie von Leonberg zum Stuttgarter Flughafen wird aufgrund verbesserter Förderbestimmungen zukünftig der bestehende Halbstundentakt in den Hauptverkehrszeiten in die Förderung des Landes aufgenommen.

Bei den vier Regiobuslinien im Nationalpark Nordschwarzwald wird ein zusätzliches Kontingent an zusätzlichen Verstärkerfahrten in touristischen Stoßzeiten gefördert. Mit dem erweiterten passgenauen Angebot sollen künftig Spitzenlasten auf den Nationalparklinien besser aufgefangen werden, indem die kommunalen Aufgabenträger beispielsweise an Wochenenden den Stundentakt durch ein erweitertes Angebot zusätzlich verdichten können.

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