MPU: Alkoholfahrt Grund Nummer eins - mit Video!

Laut TÜV Süd hat sich Transparenz bei Untersuchung aber verbessert.
Julia Lenhardt

Bei den rund 100.000 Medizinisch-Psychologischen Untersuchungen (MPU) im Jahr, die auf Vergehen im Straßenverkehr zurückzuführen sind, ist die Alkoholfahrt mit über 1,6 Promille Grund Nummer eins für die Abgabe des Führerscheins. Die Transparenz bei der Untersuchung habe sich aber in den vergangenen Jahren enorm verbessert. Das sagt zumindest Thomas Wagenpfeil, Verkehrspsychologe der Münchener TÜV SÜD AG und Autor des Buches "Der Testknacker bei Führerscheinverlust".

Geprüfte Berater können helfen

Mitschnitte der psychologischen Gespräche würden eine fundierte Überprüfungsgrundlage bei etwaigen negativen Gutachten schaffen, erklärt der Experte im Gespräch mit busplaner. Von Teststellen ausgewiesene Berater und Infomaterial können demnach eine gezielte Vorbereitung auf die MPU erleichtern, ohne die Gefahr der finanziellen Abzocke. So soll die als „Idiotentest“ verschriene MPU mehr Akzeptanz und eine höhere Qualität erhalten.

Auseinandersetzung mit sich selbst

Wichtigster Fakt für ein positives Gutachten sei nach Angabe des Experten jedoch eine kritische Auseinandersetzung mit sich selbst. Der Tipp von Wagenpfeil: Offen gegenüber einer Verhaltensänderung sein und ehrlich über die eigenen Fehler sprechen.  

Mehr Infos

Einen größeren Beitrag zum Thema lesen Sie in der kommenden Ausgabe 6/7 von busplaner, die am 15. Juli erscheint. Im Video finden sie zusätzlich hilfreiche Tipps und Ratschläge.

 

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