Update Tarifstreit RLP: Es wird wieder verhandelt

Kurz lag wieder Streik in der Luft – jetzt hat sich die Arbeitgeberseite VAV mit der Gewerkschaft auf ein neues Treffen am 14. Januar geeinigt.

Die Gewerkschaft ist zuversichtlich, das am 19. Januar mit der Unterzeichnung des neuen Manteltarifvertrags ein Schlussstrich unter die jahrelangen Auseinandersetzungen gezogen wird. (Foto: pixabay)
Die Gewerkschaft ist zuversichtlich, das am 19. Januar mit der Unterzeichnung des neuen Manteltarifvertrags ein Schlussstrich unter die jahrelangen Auseinandersetzungen gezogen wird. (Foto: pixabay)
Martina Weyh

Die Busräder rollen weiter, Streiks im rheinland-pfälzischen ÖPNV sind vorerst abgewendet, denn der Arbeitgeberverband VAV und die Gewerkschaft Ver.di setzen sich am 14. Januar zu erneuten Gesprächen an einen Tisch.

Vorausgegangen war am vergangenen Freitag ein Ultimatum seitens der Gewerkschaft an den Arbeitgeberverband VAV. Ver.di hatte darin Verhandlungstermine vorgeschlagen und den VAV aufgefordert, sich bis zum 10. Januar spätestens 12 Uhr für einen davon zu entscheiden – anderenfalls drohe erneut Streik.

Beide Seiten ringen schon seit Jahren um einen neuen Manteltarifvertrag für die rund 3.500 Fahrer und Fahrerinnen im privaten Busgewerbe in Rheinland-Pfalz.

„Am Freitag, den 14.01.2022, werden wir mit der Arbeitgeberseite am Verhandlungstisch sitzen, um den seit drei Jahren offenen Tarifkonflikt des Manteltarifvertrages, nun beiderseits zu einem positiven Ende zu bringen“, erklärte Ver.di-Verhandlungsführer, Marko Bärschneider, am Montagmittag in Mainz.

Einer finalen Zeichnung des neuen Manteltarifvertrages sehe man, wie bereits angekündigt, allerspätestens am 19. Januar entgegen, so Bärschneider.

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