Update Tarifstreit in Baden-Württemberg: Busstreiks gehen weiter

Die Busräder stehen auch am Dienstag (6. Juli) und Mittwoch (7. Juli) still.

Nach Angaben der Gewerkschaft haben die Arbeitgeber einer Sondierung über einen möglichen weiteren Verhandlungsverlauf zugestimmt, als Termin sei der 12. Juli festgelegt worden.
Nach Angaben der Gewerkschaft haben die Arbeitgeber einer Sondierung über einen möglichen weiteren Verhandlungsverlauf zugestimmt, als Termin sei der 12. Juli festgelegt worden.
Martina Weyh

Nach der abgebrochenen vierten Manteltarifrunde in der letzten Woche hat am vergangenen Dienstag – begleitet von Warnstreiks – die von der Gewerkschaft Ver.di angekündigte Urabstimmung zur Durchbezahlung von Pausenzeiten begonnen. Flankiert wird diese von weiteren Warnstreiks. So hat die Gewerkschaft für kommenden Dienstag und Mittwoch (6./7. Juli) Arbeitsniederlegungen im Reutlinger und Tübinger Stadt- und Umlandverkehr sowie bei der HVG in Heidenheim und bei Hagro (Ettlingen) angekündigt, die auch den Busverkehr in der Stadt Karlsruhe beeinträchtigen werden.
Auch für Mittwoch sind Arbeitskampfmaßnahmen geplant.

„Die Fahrerinnen und Fahrer in den Streikbetrieben stehen zu hundert Prozent hinter den Forderungen. Die Beteiligung an den Warnstreiks ist groß, die Enttäuschung über ihre Arbeitgeber auch. Wir sind jederzeit bereit, weiter zu verhandeln. Die Arbeitgeber müssen einfach an den Verhandlungstisch zurückkehren. Aber klar ist auch: Ohne ein ernsthaftes Angebot für die Bezahlung der Standzeiten wird es keine Lösung geben“, so Hanna Binder, Verhandlungsführerin bei Ver.di.

Nach Angaben der Gewerkschaft haben die Arbeitgeber einer Sondierung über einen möglichen weiteren Verhandlungsverlauf zugestimmt, als Termin sei der 12. Juli festgelegt worden.

ver.di fordert u.a., dass während einer Dienstschicht nur die nach Arbeitszeitgesetz vorgeschriebenen Pausenzeiten unbezahlt bleiben.

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