Tarifstreit Baden-Württemberg: Arbeitgeber bieten Gespräche in kleiner Runde an

Die Gewerkschaft hatte nach dem Scheitern der vierten Verhandlungsrunde zu Warnstreiks und einer Urabstimmung aufgerufen – jetzt liegt ein neues Gesprächsangebot der Arbeitgeberseite vor.

In der Manteltarifrunde geht es um die Weiterentwicklung des Arbeitsrahmens für das private Omnibusgewerbe. Betroffen sind mehr als 400 mittelständische Busunternehmen in Baden- Württemberg mit mehr als 9.000 Fahrern. (Foto: Ver.di)
In der Manteltarifrunde geht es um die Weiterentwicklung des Arbeitsrahmens für das private Omnibusgewerbe. Betroffen sind mehr als 400 mittelständische Busunternehmen in Baden- Württemberg mit mehr als 9.000 Fahrern. (Foto: Ver.di)
Martina Weyh

Im Tarifkonflikt des privaten bayerischen Omnibusgewerbes hat die Arbeitgeberseite WBO ein neues Gesprächsangebot in kleiner Runde vorgeschlagen, nachdem Ver.di nach dem Scheitern der vierten Verhandlungsrunde zu Warnstreiks und einer Urabstimmung für eine Bezahlung der Schichtzeiten aufgerufen hatte.

„Wir sind zuversichtlich, im Rahmen eines persönlichen Treffens eine Wiederaufnahme der Verhandlungen zu erreichen“, so Horst Windeisen, Verhandlungsführer des WBO, denn eine Einigung sei nur am Verhandlungstisch möglich.

WBO und Gewerkschaft ringen in der Manteltarifrunde u.a. um Pausenregelungen, Nacht- und Sonntagszuschläge. ver.di fordert unter anderem eine Pausenregelung nach dem Arbeitszeitgesetz, eine Vereinheitlichung der Sonntags- und Nachtzuschläge auf höherem Niveau sowie die Aufnahme von Verhandlungen für eine betriebliche Altersvorsorge.

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