Volvo Gran Artic 300: Längster Bus der Welt in Brasilien

In Südamerika soll der 30-Meter-Bus Platz für bis zu 300 Fahrgäste bieten.

Eigene Spur: In vielen Großstädten Südamerikas wie Sao Paulo in Brasilien (im Bild) verkehren schon heute große Omnibusse auf BRT-Strecken. (Foto: Volvo Buses)
Eigene Spur: In vielen Großstädten Südamerikas wie Sao Paulo in Brasilien (im Bild) verkehren schon heute große Omnibusse auf BRT-Strecken. (Foto: Volvo Buses)
Anja Kiewitt

Den größten Bus der Welt hat der schwedische Hersteller Volvo Group, Göteborg, vor kurzem vorgestellt. Der "Gran Artic 300" feierte Ende November auf der Messe "FetransRio" in der brasilianischen Stadt Rio de Janeiro Premiere. Medienberichten zufolge hat die brasilianische Tochter von Volvo Buses bisher allerdings nur ein Chassis des Artic 300 fertiggestellt.

Kleinere Flotte, weniger Emissionen

Laut Volvo soll der neue vierachsige Doppelgelenkbus künftig 30 Meter lang sein. Er könne bis zu 300 Fahrgäste befördern und ersetze so drei herkömmliche Standardbusse. Vor allem in BRT (Bus Rapid Transit)-Schnellbussystemen soll der Gran Artic 300 so eine effizientere Fahrgastbeförderung bei einer gleichzeitigen Reduzierung der Busflottengröße und der Schadstoffemissionen ermöglichen.

BRT-Systeme in Südamerika verbreitet

In vielen Großstädten Südamerikas wie Sao Paolo verkehren schon heute große Omnibusse auf BRT-Strecken. Diese für andere Verkehrsmittel gesperrten Busbahnen gelten als kostengünstige Alternative zum schienenbasierten Nahverkehr. Wie busplaner berichtete, hat die lateinamerikanische Vertriebsgesellschaft der Volvo Bus Corporation bereits 2014 einen ersten Auftrag von den Betreiberunternehmen des BRT-Verkehrssystems „Move“ in der brasilianischen Millionen-Metropole Belo Horizonte erhalten.

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